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Ein Tisch ist ein Tisch
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Ein Tisch ist ein Tisch

Human- und Sozialkapital, Ungleichheit und Umverteilung

26 Seiten · 4,96 EUR
(Juli 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Löckener analysiert in ihrem Beitrag die Bedeutung des Human- und des Sozialkapitals für die Ungleichheit von Individuen im ökonomischen Sinne. Sie untersucht, auf welchem Wege dieser Ungleichheit durch Umverteilung begegnet werden kann. Humankapital und das netzwerkbasierte Sozialkapital sind dabei wesentliche Faktoren für die Fähigkeit von Individuen, am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren und am Produktionsprozess teilzunehmen bzw. Einkommen zu erzielen. Sie entstehen in Kuppelproduktion auf der Grundlage der Human- und Sozialkapitalausstattung der Elterngeneration einerseits sowie aus staatlichem Engagement und Investitionen der Individuen selbst andererseits. Vertrauensbasiertes Sozialkapital mindert die Ungleichheit nicht, steigert aber die Chancen der Individuen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und Einkommen zu erzielen. Durch Umverteilung kann der Ungleichheit in den Partizipationschancen und der mangelnden Bedarfssicherung für benachteiligte Individuen begegnet werden. Den Kriterien der Gerechtigkeit, die für das gesellschaftliche Zusammenleben und den Produktionsprozess gelten, genügen gemäß Löckener die Familien- und Bildungspolitik besser als die Arbeitsförderungspolitik und diese wiederum besser als die Umverteilungspolitik im engeren materiellen Sinne.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ungleichheit und Umverteilung
Anne van Aaken, Gerd Grözinger (Hg.):
Ungleichheit und Umverteilung
the author
Elisabeth Löckener

Doktorandin im Graduiertenkolleg „Kriterien der Gerechtigkeit in Ökonomie, Sozialpolitik und Sozialethik“ der Ruhr-Universität Bochum.