sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Freitag, 16. November 2018
 Startseite » Gesellschaft  » Herrschaft & Macht 
Eine Diskussion des Konzepts Gehegter Konflikt
Downloadgröße:
ca. 100 kb

Eine Diskussion des Konzepts Gehegter Konflikt

15 Seiten · 3,45 EUR
(Juli 2011)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Die Grundlage zum vorliegenden Text hat eine Diskussion zwischen Helmut Dubiel und mir geliefert, die beim Verfassen eines gemeinsamen Artikels entstand. Das Gemeinschaftsprojekt ist veröffentlicht, doch eine Reihe von Gedanken hat – wie ja nicht untypisch für Kooperationen dieser Art – nicht den erforderlichen Konsens und somit Eingang in den gemeinsamen Text finden können. Der wichtigste Knackpunkt lag dabei in der Frage, ob tatsächlich das Individuum als solches, sowie kollektiv abgebildet in der Form Demokratie, den verschobenen Ort des "Heiligen" repräsentiert.

Da diese Gedanken jedoch im beschriebenen Kontext entstanden sind, also nicht nur an Helmut Dubiels frühere Arbeiten anschließen, sondern auch gegenwärtige direkte Auseinandersetzungen mit ihm widerspiegeln, freut mich die Gelegenheit, sie gerade in diesem Rahmen noch einmal systematisch angehen und so schließlich einen Beitrag zur Diskussion des Konzepts Gehegter Konflikt anbieten zu können. Die Ausgangsfrage lautet: Worüber legitimiert sich Gesellschaft – und macht sich somit existenzfähig? Basierend auf der Annahme, dass Legitimität immer Glauben erfordert, wird hier davon ausgegangen, dass mit der sogenannten Säkularisierung keine vollständige "Entheiligung" der Begründung von Gesellschaft einherging, sondern vielmehr eine Verschiebung des "Ortes des Heiligen" stattfand, und zwar hin zur Figur des Individuums. Diese Figur spiegelt sich in Kollektivformen wider, so in Interpretationen von Menschheit oder, spezifischer noch, Demokratie.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
(Un)Gleichzeitigkeiten: Die demokratische Frage im 21. Jahrhundert
Andreas Langenohl, Jürgen Schraten (Hg.):
(Un)Gleichzeitigkeiten: Die demokratische Frage im 21. Jahrhundert
Die Autorin
Dr. Anne Sophie Krossa
Anne Sophie Krossa

Lecturer am Institut für Europäische Sprache und Kultur der Universität Lancaster.