sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


 Startseite » Ökonomie  » Ökonomische Analyse  » Makroökonomie 
Eine Kritik der neukeynesianischen Rigiditäts-Argumentation aus Keynesscher Sicht
Downloadgröße:
ca. 214 kb

Eine Kritik der neukeynesianischen Rigiditäts-Argumentation aus Keynesscher Sicht

31 Seiten · 5,82 EUR
(22. August 2006)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung der Herausgeber:

Der Aufsatz von Jochen Hartwig bildet den Auftakt für einige Arbeiten, die sich aus post-keynesianischer Perspektive kritisch mit dem Neu-Keynesianismus beschäftigen. Hartwig setzt sich hierbei insbesondere mit der neu-keynesianischen Rigiditäts-Argumentation auseinander und kritisiert sie aus Keynesscher Perspektive. Die neu-keynesianische Theorieschule gründet die Erklärung von Arbeitslosigkeit bekanntlich auf Lohnrigiditäten. Ansonsten einer neo¬klassischen Mikrofundierung verpflichtet, sehen die Vertreter dieser Schule gerade im Theorieelement der Rigiditäten das „Keynesianische“ ihres Ansatzes und lesen dieses Theorieelement aus dem 2. Kapitel von Keynes‘ Allgemeiner Theorie heraus. Nach einem knappen Nachvollzug der Grundstruktur der neu-keynesianischen Theorie unter besonderer Berücksichtigung der Lohnrigiditäten wird in dem Aufsatz argumentiert, dass die neu-keynesianische Vereinnahmung von Keynes auf einer falschen Lesart des 2. Kapitels der Allgemeinen Theorie beruht. Keynes‘ Begründung unfreiwilliger Arbeitslosigkeit beruht nicht auf der Lohnrigidität. Für Keynes liegt die Ursache unfreiwilliger Arbeitslosigkeit nicht in einer mangelhaften Marktkoordination aufgrund von Preisstarrheiten begründet; vielmehr lehnte er das Marktparadigma als theoretisches Konstrukt, das unsere Begriffsbildung von ökonomischen Kategorien anleitet, grundsätzlich ab. Diese Position wird aus Keynes‘ eigenen Schriften und der Literatur, die das Marktparadigma kritisch reflektiert, heraus entwickelt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
Eckhard Hein, Arne Heise, Achim Truger (Hg.):
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
the author
Prof. Dr. Jochen Hartwig
Jochen Hartwig

Professor für Volkswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftspolitik, Technische Universität Chemnitz.

[weitere Titel]