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Einstellungen und Frauenerwerbstätigkeit im Ländervergleich
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Einstellungen und Frauenerwerbstätigkeit im Ländervergleich

Ein sozioökonomischer Ansatz

27 Seiten · 3,79 EUR
(Juni 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeberin:

Der Beitrag von Barbara Haas und Nadia Steiber widmet sich der Frage, wie Länderunterschiede in den Mustern der Erwerbstätigkeit von Frauen erklärt werden können. Die Autorinnen präsentieren einen sozioökonomischen Ansatz, welcher soziologische, sozialpsychologische, sozialpolitische, und ökonomische Erklärungen berücksichtigt, um die strukturelle Einbettung individueller Handlungsmöglichkeiten und Handlungsgrenzen in ihrer Komplexität zu analysieren. Zur Illustration dieses sozioökonomischen Ansatzes werden auf Basis von internationalen Umfragedaten gesellschaftlich dominante Einstellungen zu den Geschlechterrollen in 26 Ländern untersucht. Diese Analyse zeigt für einige der weniger wohlhabenden Länder Süd- und Osteuropas eine starke Verbreitung inkonsistenter Einstellungsmuster, dahingehend, dass traditionelle Vorstellungen zu geschlechtsspezifischen Rollenmustern mit einer starken Präferenz für die Erwerbstätigkeit von Frauen einhergehen.

Es wird argumentiert, dass sozialpolitische Regulierungsmuster (z.B. der Ausbau formeller Betreuungsinfrastruktur) sowie kulturelle Faktoren (Einstellungen in der Bevölkerung) isoliert betrachtet nicht als zentrale Determinanten der Frauenerwerbstätigkeit gelten können.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Sozioökonomie
Gertraude Mikl-Horke (Hg.):
Sozioökonomie
the authors
Barbara Haas
Barbara Haas

ist Lektorin am Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Forschungsgebiete: Arbeitsmarktsoziologie und Soziologie des Geschlechterverhältnisses, insbesondere Wohlfahrtsstaatsvergleiche, Erwerbsarbeit, Pflege und Betreuung.

Nadja Steiber

ist Marie Curie Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und Projektmitarbeiterin am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung der Wirtschaftsuniversität Wien. Forschungsschwerpunkte: Soziologie des Lebenslaufs, Arbeitsqualität und Arbeitsmotivation, geschlechtsspezifische Arbeitsmuster, Vereinbarkeit von Beruf und Familie.