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Friday, February 22, 2019
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Energie – die Welt(macht) zwischen Mensch und Natur
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Energie – die Welt(macht) zwischen Mensch und Natur

36 Seiten · 5,96 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Anthropozän ist ein Begriff, der eine interessante Machtambiguität enthält: Einerseits suggeriert er eine Allmachtsphantasie: der Mensch ist offensichtlich in der Lage, die Erde in einem Ausmaß zu verändern, wie vorher nur nicht-menschliche Kräfte. Andererseits drückt der Begriff auch eine Ohnmachtsvorstellung aus, eine Art Erstaunen oder gar Erschrecken, in welchem Ausmaß menschliches Handeln unvorhergesehene und zunehmend irreversible Prozesse in Gang setzt. Genauer betrachtet ist es aber immer weniger "der Mensch", der über so viel Macht verfügt, dass er Berge versetzen, Meere untertunneln und Leben verlängern und verändern kann. Vielmehr sind mit dem technischen Fortschritt Werkzeuge entstanden, deren Wirkungsweise und Intelligenz (Technologien), jede frühere Form, Energie zu bündeln und zielgerichtet einzusetzen, übersteigt. Nicht mehr eine Vielzahl von Menschen muss koordiniert, organisiert, geführt werden, sondern zunehmend global verteilte energiebetriebene Anlagen und Maschinen. Technik, die zunehmend eine zumindest für Laien unvorstellbare Wirkmächtigkeit hat, will "bedient", gesteuert, kontrolliert werden. Mit der zunehmenden Wirkmächtigkeit "Intelligenz" der Technik stiegen und steigen allerdings auch die unerwünschten Folgen in Bezug auf Mensch, Gesellschaft und Planet. Was steckt hinter dieser Wirkmächtigkeit? Welcher Art ist deren Kraft bzw. Macht und warum sprengt diese alle unsere bisherigen Erfahrungen im Umgang mit Macht?


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Schöpfer der zweiten Natur
Arno Bammé (Hg.):
Schöpfer der zweiten Natur
the author
Dr. Renate Hübner

Ass.-Prof., geb. 1963, Studien der Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien, des Lehramtes der Leibeserziehung sowie Sportwissenschaften und Sportmanagement an der Universität Wien, Berufserfahrungen als Handelslehrerin in der Schweiz, als Koordinatorin von EDV-Projektleitern in der Versicherungswirtschaft und als selbständige Beraterin im Bereich Organisationsentwicklung; seit 2005 Assistenzprofessorin an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: angewandte Nachhaltigkeitsforschung, Umgang mit materiellen Gütern, normative Rahmenbedingungen und Nachhaltigkeit.