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Montag, 19. November 2018
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Entgrenzte Märkte und die Rationalitätsfiktionen der ökonomischen Theorie
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Entgrenzte Märkte und die Rationalitätsfiktionen der ökonomischen Theorie

27 Seiten · 3,67 EUR
(Juni 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Eine philosophische Reflexion der ökonomischen Theorie scheint auf den ersten Blick ein aussichtsloses Unterfangen zu sein. Sie würde voraussetzen, dass die ökonomische Theorie selbst schon reflexiv strukturiert ist, d.h. sich in einer begründeten Weise auf ihren Gegenstand bezieht. Die Selbstreflexion könnte dann zum Gegenstand einer Beobachtung und Kritik zweiter Ordnung gemacht werden. Aber die Entwicklung der ökonomischen Theorie – jedenfalls dort, wo sie sich dezidiert als "Theorie" versteht, d.h. in der neoklassischen Tradition – zeichnet sich gerade dadurch aus, dass alle Ansatzpunkte für eine solche immanente Reflexion eliminiert wurden. Das Selbstverständnis der Wirtschaftswissenschaft lässt sich durch die bekannte Definition von Lionel Robbins zusammenfassen, die bis heute von den meisten Vertretern des Fachs als verbindlich betrachtet wird: "Economics is the science which studies human behaviour as a relationship between given ends and scarce means which have alternative uses". Danach ist die Ökonomik keine empirische Wissenschaft, auch die Empirie menschlichen Verhaltens ist für sie uninteressant. Es geht ihr allein um die formale Explikation einer Handlungslogik, deren Kern die rationale Verfügung über knappe Mittel ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger Priddat (Hg.):
Was ist?
Der Autor
Christoph Deutschmann
Christoph Deutschmann

ist seit 1989 Professor für Sozial- und Verhaltenswissenschaft am Institut für Soziologie der Universität Tübingen.

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