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Monday, September 16, 2019
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Methodologie


Entpsychologisierung der Wirtschaftswissenschaften als Möglichkeit zur Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
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Entpsychologisierung der Wirtschaftswissenschaften als Möglichkeit zur Resozialisierung der ökonomischen Rationalität

10 Seiten · 2,64 EUR
(Juni 2016)

 
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Zusammenfassung:

Ausgehend von der Frage nach möglichen Ansätzen zur Resozialisierung der ökonomischen Rationalität, wird in diesem Beitrag die Fragestellung nach der Rolle der Psychologie in den methodologischen Grundlagen und lebenspraktischen Formen der Wirtschaft formuliert. Als zentrale Annahme wird dabei die These von einer Psychologisierung der Wirtschaftswissenschaften als Kompensation der Depolitisierung der Wirtschaftswissenschaften aufgestellt. Als Ausgangspunkt der Argumentation dient die aktuelle Infragestellung der individualistischen Methodologie in den Wirtschaftswissenschaften, die sich in dem Modell des Homo Oeconomicus verdichtet. Im weiteren Verlauf der Argumentation wird auf die Festlegung des methodologischen Individualismus in seiner stark psychologisch ausgeprägten Form als historisch gewordenes wirtschaftswissenschaftliches Fundament eingegangen. Darauf aufbauend werden die psychologischen Einflüsse in den aktuellen Entwicklungen von Theorie und Praxis des Wirtschaftens geschildert. Diese psychologischen Wirkungen werden dann im Kontext der Schwingungen zwischen psychologisierter Politisierung und politisierter Psychologisierung durch Unternehmen analysiert. Unternehmen werden somit als zentrale psychologisierende Akteure in politischen und sozialen Räumen erkannt. Abschließend wird die Forderung nach einer normativen Wirtschaftsauffassung, die ihre Ansätze im Spektrum Psychologie-Politik explizit berücksichtigt, bejaht.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
Albert Löhr, Eckhard Burkatzki (Hg.):
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
the author
Dr. Milena Valeva

ist seit Januar 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am EthNa Kompetenzzentrum CSR, Hochschule Niederrhein beschäftigt. Der Fokus der Forschung und Anwendung liegt im Themenbereich CSR in der Textil- und Bekleidungsindustrie (Drittmittelprojekt). Zudem fungiert sie als Gründungs- und Vorstandsmitglied der NGO Odyssey (Organizing & Developing Yield through Sustainable & Social Engagement) in Bulgarien. Diverse praktische Erfahrungen im Bereich CSR Training & Consulting runden ihr Profil ab. In 2011 hat sie zum Thema „Theoretische Grundlegung ethischer Bankbetriebslehre. Die Lehren aus dem Islamic Banking“ am Internationalen Hochschulinstitut Zittau und an der Katholieke Universiteit Leuven promoviert (die Arbeit wurde in 2012 publiziert). Im Zeitraum 2006-2011 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut Zittau tätig.