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Samstag, 17. November 2018
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Environmental Degradation as an Outcome of Democracy Deficits

"Hochschulschriften"  · Band 111

152 Seiten ·  29,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-625-7 (August 2007 )

 
 

The study examines the influence of power inequality on the environmental quality. Taking the existing differences in the treatment of the natural environment in democratically and autocratically ruled countries as the starting-point, the work analyzes the way in which a democratization, synonymous with a power-inequality reduction, can lead to preservation or even improvement of the environmental quality in an interplay with wealth, income and resource inequalities. An assumed connection between fiscal and environmental policies plays a central role in the examination: When the abatement financing is positively related to the degree of redistribution, then a democratization will tend to contribute to less environmental degradation. This result is obtained both in the short and the long run with the aid of two theoretical models having an overlapping-generations structure and including pollution. Moreover, the steadystate adjustment in the dynamic model depends on the initial wealth distribution. The subsequent empirical evaluation confirms the negative relationship between the degree of redistribution and the emission levels of four different air pollutants. Additional aspects of the work pertain to the impact of organized special interests, electoral rules and systems, as well as elements of direct democracy on the shape and outcomes of environmental policies.

Zetschrift für Politkwissenschaft, Online 7.4.2008 ()

"Drosdowski setzt sich in seiner quantitativen Studie mit dem Einfluss ungleicher innerstaatlicher Machtverteilung in Form von Demokratiedefiziten auf die Umwelt auseinander. Sein Forschungsinteresse liegt darin begründet, dass in der politischen Ökonomie bislang nur unzureichende Studien existieren, die Aspekte der Verteilung, des Wohlstandes, des Einkommens und des Zuganges zu Ressourcen als beeinflussende Variablen betrachten. Es sei typisch für Diktaturen, dass die jeweils herrschende Elite versucht, sich den alleinigen Zugang zu natürlichen Ressourcen zu sichern und diese nach eigenem Ermessen für sich nutzbar zu machen. In Demokratien hingegen, in denen die Bevölkerung in politische Entscheidungsprozesse eingebunden ist, verfügten umweltpolitische Gruppen über die Möglichkeit, ihre Interessen gegenüber der Regierung durchzusetzen. Dies wirke sich sowohl kurz- als auch langfristig positiv auf die Ökologie aus. Daraus ergeben sich - sofern ein Ausgleich der Machtverhältnisse innerhalb eines Staates angestrebt wird - nachhaltige Effekte für die Umwelt, so Drosdowskis These. Nach einer einleitenden ausführlichen Beschreibung des Zusammenhangs zwischen Demokratie und Umweltpolitik analysiert der Autor, inwieweit Demokratisierung dauerhafte Auswirkungen auf das ökologische System nach sich ziehen kann und fragt, ob eine Umverteilung von Macht zu einer Reduktion der Umweltverschmutzung führt. Die Studie stellt eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit einem Thema dar, das sich angesichts gegenwärtiger umweltpolitischer Diskussionen - insbesondere mit Blick auf die Entwicklungsländer - durch hohe Aktualität auszeichnet."


Der Autor
Dr. Thomas Drosdowski

geboren 1975, studierte von 1997 bis 2003 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover und promovierte anschließend über den Zusammenhang zwischen politischer und ökonomischer Ungleichheit und Umweltqualität. Gegenwärtig arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter be der GWS mbH in Osnabrück."

dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "Die Studie stellt eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit einem Thema dar, das sich angesichts gegenwärtiger umweltpolitischer Diskussionen durch hohe Aktualität auszeichnet." ...
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