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Thursday, June 21, 2018
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Ernährungskultur und Lebensmittelklarheit
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Ernährungskultur und Lebensmittelklarheit

Autonomy Enhancing Governance als Voraussetzung einer neuen Ernährungskultur

12 pages · 3.47 EUR
(November 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Um eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft zu erreichen, „müssen nicht nur die Akteure auf der Anbieterseite, sondern auch die Konsument( inn)en kulturelle Kompetenzen ausbilden“ (Antes et al. 2011, 44). Dies verlangt nach Ansicht der Autoren u. a. „höchste Transparenz der Produktionsbedingungen“ (ebd.).

Qualitätstransparenz auf ausdifferenzierten Konsumgütermärkten ist aber alles andere als selbstverständlich. Wie Produkte heute in einer hoch arbeitsteiligen Gesellschaft hergestellt werden, ist für VerbraucherInnen nicht mehr selbst beobachtbar und auch dem Produkt nicht anzusehen. Dies trifft besonders auf Lebensmittel zu, die im Vordergrund des folgenden Beitrags stehen. Bei Lebensmitteln rücken Prozessqualitäten wie eine umweltgerechte Produktion, Tierschutz, Fairtrade und Regionalität immer stärker in den Fokus der KonsumentInnen. Solche Vertrauenseigenschaften sind in einem Markt mit geringem Grundvertrauen der Kunden nicht leicht glaubwürdig zu kommunizieren; die Gefahr des Marktversagens ist relativ groß (Akerlof 1970).


quotable essay from ...
Die Kultivierung des Ökonomischen
Reinhard Pfriem, Lars Hochmann, Nina Gmeiner, Karsten Hurrelmann, André Karczmarzyk, Christian Lautermann, Christine Lenz (Hg.):
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the authors
Prof. Dr. Achim Spiller
Achim Spiller

1964, seit April 2000 Universitätsprofessor am Institut für Agrarökonomie der Georg August Universität Göttingen, Lehrstuhl „Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte“. Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für „Agrarpolitik“ und Vorsitzender des Kuratoriums der QSGmbH Deutschland.

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Dr. Anke Zühlsdorf

(*1967). Langjährige Tätigkeit in der Marketingberatung, arbeitet freiberuflich auf dem Feld der Ernährungs. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl „Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte“ der Universität Göttingen bearbeitet sie im Forschungsprojekt OSSENA das Modul Landwirtschaft und Direktvermarktung.

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Dr. Sina Nitzko

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung an der Universität Göttingen.