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Erwerbsarbeit im Spannungsverhältnis von Ökologie und Verteilungsgerechtigkeit
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Erwerbsarbeit im Spannungsverhältnis von Ökologie und Verteilungsgerechtigkeit

Die Rolle der Gewerkschaften

15 Seiten · 2,68 EUR
(07. Oktober 2019)

 
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Zusammenfassung:

Mit ihren regelmäßigen Lohnforderungen erscheinen die Gewerkschaften gerade bei ökologisch Engagierten oftmals als Treiber wirtschaftlichen Wachstums. Ein Verzicht auf Lohnforderungen wäre jedoch keine Alternative, die zu weniger Wachstum und einer ökologischen Wirtschaftsweise beitragen würde: Lediglich die Kapitalseite würde dann die Früchte des Produktivitätsfortschritts in Form höherer Gewinne ernten. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist die Arbeitszeitverkürzung. Auf diese Weise wird der Produktivitätsfortschritt nicht in Wachstum und damit mehr Umweltverbrauch gelenkt, sondern in mehr Freizeit. Deshalb ist die in jüngster Zeit zu beobachtende Renaissance der Arbeitszeitpolitik in Tarifverträgen auch aus ökologischer Sicht ein gutes Zeichen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
Irmi Seidl, Angelika Zahrnt (Hg.):
Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
the author
Dr. Norbert Reuter
Norbert Reuter

geb. 1960, Abteilungsleiter Tarifpolitische Grundsätze beim Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Berlin (seit 2016); Habilitation 2000 (RWTH Aachen); Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages (2011-2013).

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