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Friday, April 19, 2019
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Europäische Verbraucherpolitik

Theoretische Grundlagen und neue Probleme am Beispiel des Internets

"Hochschulschriften"  · Band 115

276 Seiten ·  36,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-643-1 (Oktober 2007 )

 
 

Während die meisten europäischen Staaten bereits in den 1960er Jahren eine ausdifferenzierte Verbraucherschutzpolitik entwickelt haben, ist die intensive Beschäftigung mit verbraucherrechtlichen Regelungen auf europäischer Ebene ein vergleichsweise junges Feld. Dem liegt seitens der EU die Einsicht zugrunde, dass es letztlich die Verbraucher sind, die mit ihren Kaufentscheidungen über die Akzeptanz des Gemeinsamen Marktes und damit seine tatsächliche Verwirklichung mitbestimmen. Für den grenzüberschreitenden Handel von Gütern und Dienstleistungen kommt dabei dem Internet und hierbei insbesondere dem eCommerce eine wachsende Bedeutung zu. Die EU hat darauf mit dem Erlass einer Fülle von Richtlinien reagiert, die einer weitgehenden Harmonisierung verbraucherrechtlicher Regelungen dienen sollen, ohne dass diese jedoch bislang - vor allem mit Blick auf den Bereich des eCommerce - einer eingehenden ökonomischen Analyse unterzogen wurden.

Vor diesem Hintergrund bietet das Buch neben einem kurzen Überblick zum Entwicklungsstand der europäischen Verbraucherpolitik zum einen eine grundlegende Diskussion der Rechtfertigungsargumente von Verbraucherschutz aus Sicht unterschiedlicher ökonomischer Ansätze (Informationsökonomik, Institutionenökonomik, Verhaltensökonomik, empirische Konsumforschung), um auf dieser Grundlage einen integrativen Begründungsansatz für eine moderne Verbraucherpolitik zu formulieren. Dieser Ansatz liefert den Bezugsrahmen, um zum anderen - aufbauend auf einer breit angelegten Darstellung der europäischen Regelungen zur Verbraucherpolitik im Bereich des elektronischen Handels (Fernabsatzrichtlinie, eCommerce-Richtlinie etc.) - die für den Verbraucherschutz maßgeblichen Elemente dieser Regelungen (Informationspflichten, Widerrufsklauseln, Eingriffe in die Vertragsfreiheit) einer ökonomischen Bewertung zu unterziehen.

Journal of Consumer Policy, Vol. 32, Issue 1

"The insight that it is finally the consumer who determines by his decisions the development and the success of the Common Market led to a European Consumer Policy. The promotion of consumer interests and the insurance of a high level of consumer protection should increase the confidence of the European citizens in the internal market. To facilitate and to cheapen transnational consumer transactions, electronic business is a powerful instrument. Simultaneously, it holds new risks for the consumers and enforces existing problems (e.g., new marketing methods, multiple national consumer regulations, information overload). The present book evaluates European consumer regulations within the b2c e-business (information disclosures, rights of withdrawal, and constraints of the freedom of contract). As a reference framework the contributions of different economic approaches (information economics, new institutional economics, behavioural economics, and consumer research) are consolidated for a justification and an economic sound design of a "modern consumer policy.” Against this background, a modern consumer policy has to consider internal and external constraints of the consumer behaviour that affect the alternative set of transactions given to him as well as his motivation and ability to make deliberate choices."


the author
Dr. Franziska Rischkowsky
Franziska Rischkowsky 2000-2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Philipps-Universität Marburg. Seit 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IHS – Institut für Höhere Studien Kärnten (Österreich).
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