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Freitag, 20. Juli 2018
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Evolutorische Makroökonomik

Innovative Modifikationen zur Standardökonomik. Ein erster Versuch

Mit Beiträgen von Karl Heinrich Oppenländer und Georg Sandberger

"Grundlagen der Wirtschaftswissenschaft"  · Band 20

432 Seiten ·  38,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-919-7 (Juni 2012 )

Hardcover, Register

 
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Evolution vollzieht sich als schleichender oder sprunghafter Wandel im Bild grundlegender makroökonomischer Verknüpfungen von Volkswirtschaften. Die Richtung ist nicht vorhersagbar; man befindet sich an den Grenzen der Erkenntnis. Evolutorische Ökonomik - auf verbessernde Modifikationen der Standardökonomik gerichtet - sucht einiges zu akzentuieren: Immer wieder neue Produkte, Verfahren und Institutionen entstehen (Kapitel 6) im Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Kapitel 4). Dahinter stehen immer wieder neue Menschen (Kapitel 5), die leistungsbereit, hoch motiviert sowie am individuellen und kollektiven Nutzen orientiert sind. Keineswegs trivial ist das fortgesetzte Funktionieren einer Volkswirtschaft mit Rücksicht auf dynamische Kreislaufmodelle sowie den Banken- und Finanzbereich (Kapitel 2 und 3). Wichtiger als üblich erscheinen dabei volkswirtschaftliche Saldenmechanik sowie die Konventionen über Geld und Methodologisches. Evtl. sind unscharfe Definitionen und Variablen (Kapitel 7) typisch, wobei eine "Makroökonomik des Ungefähren" entsteht und mit der Annahme der aggregativen Stabilität (vgl. 1.7) nur kurzfristige Projektionen im Sinne chaostheoretischen Wissens erlaubt. Gastbeiträge stammen von Prof. Dr. Karl Heinrich Oppenländer, Altpräsident des Ifo-Instituts München, und Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Sandberger, Altkanzler der Universität Tübingen.

Denken im Spagat (aus Wirtschaft im Profil, 4. 2. 2013)

"ADOLF WAGNER hat fast alles für einen Wissenschaftler Mögliche erreicht: Er war Professor in Tübingen, Leiter eines an die Uni angegliederten Wirtschaftsforschungsinstitutes, Prorektor der altehrwürdigen Universität Leipzig. Doch er hat auch fast alles irgendwann wieder abgegeben - aus Protest gegen "Ungerechtigkeit, politische Unehrlichkeit und Dummheit", wie er sagt. Porträt eines volkswirtschaftlichen Querdenkers."

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Der Autor
Prof. Dr. Adolf Wagner
Adolf Wagner

Universitätsprofessor Leipzig u. a. O. (mit Lehraufträgen der TU Chemnitz und der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen), Mitarbeit im Ausschuß für "Evolutorische Ökonomik" des Vereins für Socialpolitik (seit Gründung), Mitherausgeber der "Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik" (seit 1983). Zuvor Professor an der Fachhochschule Reutlingen und den Universitäten Marburg, Tübingen und Leipzig.

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