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Faktoren endogenen Wachstums aus postkeynesianisch-kaldorianischer und neoklassischer Sicht
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Faktoren endogenen Wachstums aus postkeynesianisch-kaldorianischer und neoklassischer Sicht

30 Seiten · 5,39 EUR
(Juni 2006)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Im Papier von Stephan Seiter erfolgt eine Gegenüberstellung postkeynesianisch-kaldorianischer und neoklassischer Sichtweisen endogenen Wachstums. Es wird deutlich, dass sowohl in den Ansätzen der Neuen Wachstumstheorie als auch in den Arbeiten, die in der Tradition von Nicholas Kaldor stehen, die Investitionstätigkeit die entscheidende Variable für endogenes Wachstum ist. Eine stetige Kapitalintensivierung ist notwendige Voraussetzung für eine langfristig positive Wachstumsrate des Pro-Kopf-Einkommens, die nicht ausschließlich von exogenem technischen Fortschritt abhängt. In diesem Zusammenhang umfasst der Kapitalbegriff nicht nur Sach-, sondern auch Humankapital und allgemein verfügbares Wissen. Investitionen sind Träger und Ursache von Produktivitätsfortschritten, da sie das neueste Wissen beinhalten und gleichzeitig externe Effekte erzeugen, die den Bestand zukünftigen Wissens erhöhen. Gleichzeitig wird durch diese Annahme die Pfadabhängigkeit des Wirtschaftswachstum abgebildet. Aufbauend auf diesen Überlegungen zieht der Autor Schlüsse für die weitere Entwicklung des langfristigen Produktivitätswachstums in den USA, wie es sich nach dem Platzen der ersten Blase der New Economy ergeben könnte. Der US-amerikanische Investitionsprozess in den 1990er Jahre weist Eigenschaften auf, die in den diskutierten Modellen als Ursache endogenen Wachstums gesehen werden. So lassen die hohen Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien sowie das hierdurch gewonnene Humankapital erwarten, dass auch in Zukunft überdurchschnittlich hohes Potenzialwachstum möglich ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Dr. Stephan Seiter
Stephan Seiter

Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Hohenheim.

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