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Sonntag, 22. Juli 2018
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Falsche Hoffnungen in Euroland
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Falsche Hoffnungen in Euroland

18 Seiten · 3,41 EUR
(April 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Wenn Gesellschaften in schwerwiegende Krisen schlittern, werden manchmal neue Stimmen laut, die Alternativen für eine neue Zukunft aufzeigen. Die soziale Rolle solcher Stimmen wurde schon zu biblischen Zeiten klar: Propheten warnten vor der Verdammnis, um so das Volk besser in die gewünschte Richtung lenken zu können. In der Geschichte Amerikas ging das "religiöse Erwachen" stets radikalen Reformen voraus. Spirituelle Stärke rief soziale Entschlossenheit hervor, um zu korrigieren, was offensichtlich in den Gemeinwesen falsch lief.

Vor einem Jahrhundert hat Winston S. Churchill seine Stimme erhoben, um vor dem Schaden, der der Gesellschaft durch die Privatisierung der ökonomischen Renten zugefügt wird, zu warnen. Hätten die Grundeigentümer das Budget der liberalen Regierung von 1909 abgesegnet, wären dann die sozialen Verbesserungen, die Churchill vorhersagte, eingetreten? Großbritannien hätte sich - zu seinem Vorteil - zu einer Volkswirtschaft mit einem anderen Charakter entwickelt. Zu einer Volkswirtschaft, die den schrecklichen Einfluss der wirtschaftlichen Depression der 1930er Jahre hätte vermeiden (oder wenigstens vermindern) können. Die entsprechenden Gesetze waren jedoch damals nicht in Kraft, weswegen keine empirischen Beweise für Churchills Prophezeiung existieren.

Die Geschichte lehrt uns, dass stets auch falsche Propheten unter uns weilen. Manche mögen edle Motive haben, verfügen jedoch nicht über die notwendigen Informationen. Andere mögen böswillig sein, wie die Welt erkennen musste, als in Deutschland im Jahre 1933 Adolf Hitler die politische Bühne betrat. Es geht darum herauszufinden, ob das Volk den aufstrebenden Führern vertrauen kann.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Das Ende der Rentenökonomie
Dirk Löhr, Fred Harrison (Hg.):
Das Ende der Rentenökonomie
Der Autor
Fernando Scornik Gerstein
Fernando Scornik Gerstein

machte seinen Abschluss als Jurist an der Universität von Buenos Aires. Er war Berater des argentinischen Wirtschaftsministeriums und des Staatssekretärs für Landwirtschaft. Er saß einer Kommission vor, welche die Besteuerung der agrarischen Bodenrente durchführen sollte. Aus politischen Gründen flüchtete er 1976 nach Spanien. Er praktizierte als Anwalt in Madrid und London. Zudem hatte er das Amt des Präsidenten der spanischen Assoziation für das Studium von Land und nationalen Ressourcenregimes inne.