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Sonntag, 22. Juli 2018
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Fiktionen und Märkte
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Fiktionen und Märkte

Entscheidung unter Unsicherheit am Beispiel von strategischen M&A-Prozessen

108 Seiten · 13,90 EUR
(April 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Entscheidungen müssen getroffen werden. Immer. Hierbei ist es einerlei, ob dies unterbewusst oder bewusst geschieht – stets treffen wir Entscheidungen vor dem Hintergrund von Unsicherheit. Umso erstaunlicher ist es daher, dass das Moment der Unsicherheit bzw. Kontingenz in der ökonomischen Standardtheorie, welche u.a. die Basis für die überwiegende Mehrzahl entsprechender kapitalmarkttheoretischer Bewertungsmethoden bildet, keine bzw. nur unzureichende Berücksichtigung erfährt. Wenn allerdings jeder Entscheidung ein Moment der Unsicherheit innewohnt, dann stehen wir zwangsläufig vor dem Problem, dass wir über keine rational begründbare Basis mehr verfügen, auf welcher wir unsere Entscheidungen für oder wider einer Alternative plausibilisieren können bzw. könnten. Die radikalisierte Folge dessen, aus einer standardökonomischen Betrachtungslogik heraus, würde Stillstand bzw. Entscheidungsunfähigkeit bedeuten – was, insbesondere in hochdynamischen Gesellschaftskontexten, in den sicheren Untergang führt. Folglich muss, um „überleben zu können“, interessanterweise gerade dann entschieden werden, wenn eben dies, aus einer rational begründbaren Perspektive heraus, nicht möglich ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
 Julian David Oliver Geipel

Master of Arts (M.A.), geb. 1985, Studium der Wirtschaftswissenschaften mit den Studien- und Forschungsschwerpunkten Corporate Development, Finance/M&A und Strategy an den Universitäten Krakau, Chemnitz und Witten/Herdecke, Ehemaliger Stipendiat der Begabtenförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung