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Finanzdominierter Kapitalismus in der Krise - Plädoyer für einen globalen keynesianischen New Deal
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Finanzdominierter Kapitalismus in der Krise - Plädoyer für einen globalen keynesianischen New Deal

34 Seiten · 4,21 EUR
(Juni 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Spätestens mit der jüngsten Weltwirtschaftskrise ist der Bedeutungszuwachs, den der finanzielle Sektor in den letzten Jahren gegenüber dem nicht-finanziellen Sektor erfahren hat, überdeutlich geworden. Eckhard Hein und Achim Truger analysieren die Hintergründe und die Konsequenzen der "Finanzialisierung" genannten Entwicklung in ihrem Beitrag. Für sie stehen die Auswirkungen der Finanzialisierung auf wichtige makroökonomische Größen wie die Einkommensverteilung, den Konsum und die Sachkapitalinvestitionen im Vordergrund. Als Hauptursache der jüngsten Krise identifizieren sie, außer der unzureichenden Regulierung der Finanzmärkte, die wachsende Ungleichheit in der Einkommensverteilung sowie die globalen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen. Die damit zusammenhängenden Entwicklungen stellen sie ausführlich am Beispiel der beiden Länder Deutschland und den USA dar. Da ihrer Auffassung zufolge die USA in Zukunft nicht mehr als globale Konjunkturlokomotive werden agieren können, fordern sie einen "globalen keynesianischen New Deal" ein, um eine ansonsten drohende deflationäre Stagnation zu verhindern. Außer einer Re-Regulierung des Finanzsektors und einer effektiven internationalen makroökonomischen Koordinierung gehören nach Auffassung von Hein/Truger hierzu ebenfalls die Ausrichtung der makroökonomischen Politik an (post-)keynesianischen Prinzipien, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern und entstandene Ungleichgewichte wieder zu beseitigen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Prof. Dr. Achim Truger
Achim Truger

geb. 1969, ist Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Staatstätigkeit und Staatsfinanzen an der Universität Duisburg-Essen, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Senior Research Fellow am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

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Prof. Dr. Eckhard Hein
Eckhard Hein

geb. 1963, ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR), Co-Direktor des Institute for International Political Economy Berlin (IPE) und Research Associate am Levy Economics Institute of Bard College, Annandale-on-Hudson, New York, und am Centre d’Économie de l’Université Paris-Nord (CEPN).

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