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Montag, 15. Oktober 2018
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Finanzierungssalden und die Krise in Europa
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Finanzierungssalden und die Krise in Europa

8 Seiten · 2,24 EUR
(November 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007 stehen die Länder der Eurozone vor großen Herausforderungen für ihre Wirtschaftspolitik. Das Doppelproblem enormer Ungleichgewichte im Außenhandel, die eine der zentralen Ursachen für die Finanzkrise bildeten, sowie infolge der Krise erhöhter Finanzierungsdefizite der Staaten bedarf einer Korrektur.

Dieser Beitrag argumentiert, dass das Konzept der Finanzierungssalden der volkswirtschaftlichen Sektoren eine konsistente wirtschaftspolitische Analyse erleichtert, indem es ermöglicht, strukturelle Probleme und Zusammenhänge von Sektoren einzelner Staaten und von Staaten zu einander aufzuzeigen, und sicherstellt, dass die saldenmechanischen Bedingungen nicht verletzt werden. Dies ist von großer Bedeutung, um die richtigen wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen ziehen zu können, die zur Lösung des Doppelproblems außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte und erhöhter Staatsdefizite notwendig sind.

Der Beitrag hat folgende Struktur: Nach einer Präsentation der Methodik der Finanzierungssalden und einem Literaturüberblick untersuchen wir die Entwicklung der Finanzierungssalden in der Eurozone nach Ländergruppen. Daraus leiten wir wirtschaftspolitische Überlegungen zur Reduktion der Ungleichgewichte in der Eurozone ab.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Autoren
Dr. Markus Marterbauer
Markus Marterbauer

Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien.

[weitere Titel]
Florentin Glötzl

hat an der Wirtschaftsuniversität Wien Socio-Ecological Economics and Policy (SEEP) studiert und ist in der Studienvertretung für die Masterprogramme Volkswirtschaft, Sozioökonomie und SEEP aktiv. Er engagiert sich in der Gesellschaft für Plurale Ökonomik Wien, die sich für eine Neuerung der Lehrpläne in volkswirtschaftlichen Studien einsetzt.

Miriam Rehm

studierte Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und promovierte an der New School University (New York). Sie ist Referentin in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der Arbeiterkammer Wien mit den Forschungsgebieten Makroökonomie und Verteilung.

Armon Rezai

arbeitet als Universitätsassistent am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien sowie als Gastforscher am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg bei Wien. Seine Arbeit konzentriert sich auf makroökonomische Themen wie Wachstum und Verteilung sowie deren Anwendung auf ökologische Probleme. Er war Fulbright Fellow an der New School for Social Research in New York sowie Marshallplanstipendiat an der University of California in Berkeley.