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Montag, 23. Juli 2018
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"Flexicurity" als beschäftigungspolitische Strategie in der Europäischen Union

24 Seiten · 3,70 EUR
(Juli 2008)

 
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Aus der Einleitung:

Der Europäische Rat (ER) hat zu Anfang des 21. Jahrhunderts eine visionäre Strategie für eine wachstumsorientierte Beschäftigungspolitik formuliert: Die EU sollte sich bis zum Jahr 2010 zu einem ?Wirtschaftsraum mit höchster Wettbewerbsfähigkeit? und einem ?wissensbasierten nachhaltigen Wirtschaftswachstum mit höherer Beschäftigung und größerer sozialer Kohäsion? entwickeln. Das Flexicurity-Konzept bildet einen wesentlichen Teilaspekt der Lissabon-Strategie, besonders hervorgehoben in den beschäftigungspolitischen Leitlinien der Kommission für den Zeitraum 2005/2008.1 Der Begriff der Flexicurity mag zunächst als eine künstliche Konstruktion eines Doppelbegriffs gedeutet werden, der zwei konfliktartige Ziele der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik verbindet, Flexibilität der Arbeitsbeziehungen und -märkte einerseits und Sicherheit von Beschäftigung und Erwerbseinkommen andererseits.

Vielen mag die Wortbildung daher als künstlich oder als ein PR-Gag erscheinen, weil hier manifeste Konfliktinteressen der Arbeitgeber bzw. -nehmer kurzerhand zu einer neuen begrifflichen Kombination umformuliert werden. Im Rahmen dieses Beitrags soll näher untersucht werden, welche konzeptionellen Vorstellungen einer Beschäftigungspolitik in EU-Europa von Seiten der Kommission und einiger wissenschaftlicher Vertreter mit dem neuen Begriff verbunden sind und welche Folgerungen für die Arbeitsmärkte der EU-Mitgliedsländer damit verknüpft werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...