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Formen Solidarischer Ökonomie in der Landwirtschaft
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Formen Solidarischer Ökonomie in der Landwirtschaft

17 Seiten · 3,09 EUR
(05. September 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Solidarische Ökonomie ist ein Sammelbegriff für alternative Formen des Wirtschaftens, die sich nicht an der Devise der Maximierung von Profit orientieren, wie dies bei den heute dominierenden Wirtschaftsstrukturen vorzufinden ist. In der Solidarischen Ökonomie wird also eher auf die Fragen des individuellen und institutionellen Überlebens fokussiert. Laut Schwendter handelt es sich dabei um eine Verneinung jener Haltung, die den Fluss ihrer Geldströme an den höchsten Renditen orientiert. Obwohl alternativökonomische Projekte damit grundlegend gegen die heute geltenden Prinzipien in der Marktwirtschaft orientiert sind, wäre es jedoch auch nicht richtig, für alle Projekte der Solidarischen Ökonomie durchgehend zu verallgemeinern, dass sie nicht marktorientiert wären. Sie ist dabei jedoch nicht (nur) profitorientiert.

Die Ziele Solidarischer Ökonomie werden also eher von sozialen und immateriellen Werten geleitet bzw. diese befinden sich innerhalb ethischer Grenzen und der Gedanke der Nachhaltigkeit kann einen entscheidenden Stellenwert haben. Demokratische Grundsätze, die Förderung und Unterstützung sozial Benachteiligter, der Ökologiegedanke, Fairer Handel sowie lokale/regionale Orientierung sind oft wichtige und typische Prinzipien für solidarökonomische Projekte. Modelle und Konzepte, in denen Arbeit auf der Grundlage von solidarischer Ökonomie organisiert wird, finden sich überall auf der Welt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre ?
Katrin Hirte, Katharina David, Julia Carolin Hesshaus, Charlotte Hohls, Janina Schütte (Hg.):
Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre ?
the author
Stefan Simon

Diplomingenieur Fachrichtung Ökologische Agrarwissenschaften, Vorstandsmitglied EkoConnect – Internationales Zentrum für den Ökologischen Landbau Mittel- und Osteuropas e.V., Arndtstr. 11, 01099 Dresden