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Freiheit - Gerechtigkeit - Effizienz:
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Freiheit - Gerechtigkeit - Effizienz:

35 Seiten · 4,83 EUR
(31. Januar 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Die im Titel angesprochenen Konzepte Freiheit, Gerechtigkeit und Effizienz stellen, ähnlich wie Wahrheit oder Nachhaltigkeit, generelle Leitideen dar, die man auch als regulative Prinzipien auffassen kann, also als Prinzipien zweiter Ordnung, die einen Such- und Lernprozess beschreiben, ohne ihren Gegenstand abschließend definieren und damit quasi ontologisch festlegen zu können. Eine gewisse Unschärfe, ja sogar eine Mehrdeutigkeit dieser Begriffe, die bis hin zu Konflikten und Abwägungen zwischen einzelnen Aspekten dieser Konzepte selbst (und nicht nur zwischen den verschiedenen Begriffen) führen können, ist daher unvermeidlich, ja sogar in gewisser Weise geboten. Dabei trifft diese Charakterisierung als ?regulative Ideen? vor allem auf die Begriffe Freiheit und Gerechtigkeit zu. Sie gilt aber prinzipiell auch für das Konzept der Effizienz, entgegen dem Vorurteil vieler Ökonomen, die glauben, es handele sich hierbei um einen unter allen Umständen wohldefinierten Begriff, der nicht zuletzt aus diesem Grunde die zentrale Kategorie positiver, aber auch normativer Ökonomik darstellen müsse. Effizienzurteile sind den Ökonomen indessen so vertraut, dass sie deren normativen Gehalt oftmals nicht mehr richtig einzusehen vermögen, und selbst wenn sie konzedieren, dass auch Effizienz ein Werturteil darstellt, so erscheint ihnen doch dessen präskriptiver Gehalt in aller Regel so unmittelbar einsichtig, weil der Logik des auf wechselseitige Wohlfahrtsverbesserung gerichteten Tausches entsprechend, und damit so voraussetzungsarm, dass es für sie eine Art ?natürliches? oder gar ?minimales? Werturteil darstellt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften
Martin Held, Gisela Kubon-Gilke, Richard Sturn (Hg.):
Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften
the author
Prof. Dr. Hans G. Nutzinger
Hans G. Nutzinger

vertritt das Fachgebiet Theorie öffentlicher und privater Unternehmen am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel. Von 2000-2003 Fellow am Max Weber Kolleg der Universität Erfurt.

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