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Friday, February 22, 2019
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Fünf Gründe, warum die Menschheit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gewachsen ist
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Fünf Gründe, warum die Menschheit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gewachsen ist

14 Seiten · 3,23 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Die zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts können in einer Frage zusammengefasst werden: Wie lässt sich das errungene zivilisatorische Niveau mit einem radikal reduzierten Ressourcenverbrauch aufrecht erhalten? Zweifellos erfordert die Beantwortung dieser Frage ein Höchstmaß an soziologischer Phantasie. Utopisches Denken aber ist in Verruf geraten. Es ist noch nicht allzu lange her, dass ein verdienter Altpolitiker in Deutschland formuliert hat, wer Visionen habe, solle zum Arzt gehen. Das war nicht etwa Ausdruck fortschreitender Senilität. Das wäre noch zu entschuldigen gewesen. Es war Ausdruck des ernst zu nehmenden Zeitgeistes. In ihm äußert sich ein Politikverständnis, das Zukunftsentscheidungen von ungeheurer Tragweite an den Öffnungszeiten der Börse ausrichtet. Die Politik ist, gerade weil sie so schnell und aktuell sein will, chronisch von gestern. Handlungsfähig wäre sie nur, wenn sie etwas zu gestalten vorhätte. Aber dafür müsste sie über Visionen einer wünschbaren Zukunft verfügen (Welzer 2008). Denn die gravierenden Probleme der Zukunft sind langfristiger Natur. Sie übersteigen den Horizont einer Politik, die an kurzfristigen Zielen ausgerichtet ist, in systematischer Weise, weil ihre Bearbeitung sich kaum in Augenblickserfolge ummünzen lässt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Schöpfer der zweiten Natur
Arno Bammé (Hg.):
Schöpfer der zweiten Natur
the author
Prof. Dr. Arno Bammé
Arno Bammé

Jahrgang 1944, Ordentlicher Universitätsprofessor an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Kärnten), Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung, Direktor des Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society in Graz, Leiter der Ferdinand-Tönnies-Arbeitsstelle an der AAU, Fachvorstand der Sektion "Abendländische Epistemologie" beim Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand in Berlin, bis zu seiner Emeritierung Vorstand des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der AAU.

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