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Donnerstag, 15. November 2018
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Geldschöpfung, Finanzkrisen und Naturverbrauch
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Geldschöpfung, Finanzkrisen und Naturverbrauch

12 Seiten · 2,84 EUR
(Februar 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Immer eindringlicher müssen wir uns die Frage stellen, ob nicht mit den Steigerungsraten des Sozialprodukts, d.h. mit dem Wachstum der Wirtschaft auch ständig sich verstärkende Kollateralschäden verbunden sind, die den Erfolg dieses Wachstums in Frage stellen. Dabei handelt es sich einerseits um die ins Unendliche fortschreitende Tendenz zur Bildung von spekulativen Finanzblasen, die, wenn sie platzen, zu Wirtschaftskrisen, zu staatlichen Schuldenkrisen und/oder zur Inflation führen, und andererseits um die drohende Energie- und Rohstoffknappheit, die zunehmende Umweltzerstörung und Schrumpfung der natürlichen Lebenswelt.

Es gilt daher Wege zur Mäßigung zu suchen, die aus der Gefahrenzone des unkontrollierten Wachstums hinaus und in eine nachhaltige Wirtschaft hineinführen. Die Frage ist: Wie muss man dabei vorgehen?

Meine Antwort ist: mit einer Doppelstrategie: 

- als erste Strategie mit einer konsequenten Senkung der Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts (BIP), und

- als zweite Strategie mit spezifischen Maßnahmen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz und des Umweltschutzes.

Zuerst möchte ich einige Ausführungen machen, die die Diagnose betreffen. Sie beruht auf meinem Buch "Die Wachstumsspirale" (2006). Die Diagnose muss der Therapie vorausgehen! Anschließend möchte ich auf mögliche Schritte zur Realisierung des von mir vorgeschlagenen Wegs zur Nachhaltigkeit eingehen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Den Geldschleier lüften!
Bernhard Emunds, Wolf-Gero Reichert (Hg.):
Den Geldschleier lüften!
Der Autor
Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger
Hans Christoph Binswanger

Prof. Binswanger, 1929-2018, lehrte von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1994 Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Zu seinen Schwerpunkten zählen Umwelt- und Ressourcenökonomie, Geldtheorie und ökonomische Theoriegeschichte. Er entwickelte die Idee der ökologischen Steuerreform und profiliert sich seit den 60er Jahren als Wachstumskritiker. In seinen Arbeiten hat Binswanger die Grenzen der eigenen Disziplin immer wieder überschritten und ist dadurch auch einem breiteren Publikum bekannt geworden.

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