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Freitag, 20. Juli 2018
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Gesammelte Artikel im "Wirtschaftsdienst" von 1920 bis 1932

Herausgegeben von Kristin Biesenbender, Brigitte Preissl und Cora Wacker-Theodorakopoulos

324 Seiten ·  29,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1257-5 (Dezember 2016 )

Mit einer Einleitung von Harald Hagemann und einem Vorwort von Jürgen Kromphardt

 
 

Wegen seiner vielen Kontakte kann Kurt Singer, Hauptschriftleiter des "Wirtschaftsdienst" von 1920 bis 1927, während seiner Arbeit beim "Wirtschaftsdienst" einige hochkarätige Autoren von außen gewinnen, darunter den britischen Ökonomen John Maynard Keynes. Von 1920 bis 1932 hat Keynes 51 Artikel im "Wirtschaftsdienst" veröffentlicht. Sie befassen sich mit den drängenden geld- und währungspolitischen Fragen seiner Zeit: den Reparationszahlungen nach dem Krieg, dem Goldstandard, der währungspolitischen Lage in England, Frankreich, Russland und Deutschland und vielem anderen mehr. Singers Nachfolger, Eduard Rosenbaum, wurde im April 1933 infolge der Machtergreifung der Nationalsozialisten zum Rücktritt gedrängt, fühlte sich aber weiterhin verantwortlich und ersuchte John Maynard Keynes, dem er von seiner Entlassung berichtete, auch zukünftig für den "Wirtschaftsdienst" zu schreiben. Keynes lehnte dieses Ansinnen allerdings "bis auf Weiteres" ab.

Dieser Band enthält sämtliche Artikel, die von John Maynard Keynes im "Wirtschaftsdienst" publiziert wurden. Alle Beiträge liegen in deutscher Sprache vor.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.1.2017 ()

"...Sehr schön ist auch, dass Berichte von Keynes' Reise in die Sowjetunion vorliegen. Die alte These, dass Keynes' Aufsätze oft besser geschrieben sind als seine Bücher, bestätigt sich auch in diesem Band. Der Brite besaß durchaus die Fähigkeit, komplizierte ökonomische Zusammenhänge sehr einprägsam für ein interessiertes Laienpublikum zu analysieren."


Der Autor
John Maynard Keynes

einflussreichster Ökonom des 20. Jahrhunderts. Geprägt von der Weltwirtschaftskrise versuchte Keynes, seine Kollegen von der Notwendigkeit einer grundlegend neuen, makroökonomischen Wirtschaftstheorie zu überzeugen, als deren Konsequenz der Staat eine entscheidende wirtschaftspolitische Rolle spielt, nämlich mittels finanz- und geldpolitischen Mitteln die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wieder auf ein Niveau zu heben, bei dem Vollbeschäftigung herrscht.

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dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "besaß durchaus die Fähigkeit, komplizierte ökonomische Zusammenhänge sehr einprägsam für ein interessiertes Laienpublikum zu analysieren." ...
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.1.2017 mehr...
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