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Gesucht: Der beidäugige und zweihändige Ökonom
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Gesucht: Der beidäugige und zweihändige Ökonom

20 Seiten · 3,62 EUR
(06. Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Kalmbach geht der Frage nach, weshalb unter Ökonomen einer nachfrageseitig ansetzenden Politik heute so wenig Kredit eingeräumt wird. Seine Antwort lautet, dass das Denken der Ökonomen durch Modelle geprägt ist; insbesondere das für viele Ökonomen heute verbindliche „arbeitsmarkttheoretische Referenzmodell“ räumt der Nachfrage keine entscheidende Bedeutung ein. Wer die Realität auf der Basis dieses Modells interpretiert, wird deshalb zu dem Schluss kommen, dass nachfrageseitig ansetzende Maßnahmen keine oder allenfalls nur kurzfristig wirksame Beschäftigungseffekte entfalten können. Der Vorstellung, dass eine Reduktion der Arbeitslosigkeit nur durch institutionelle Reformen mit dem Ziel einer Flexibilisierung des Arbeitsmarkts erreicht werden kann, wird die Idee eines „two-handed approach“ gegenübergestellt: Nicht einseitig angebots- oder nachfrageseitige Maßnahmen lassen eine Verbesserung der Beschäftigungssituation erwarten.

Gefragt ist vielmehr ein unideologischer, beide Seiten umfassender Ansatz.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Weniger Arbeitslose – aber wie?
Detlev Ehrig, Peter Kalmbach (Hg.):
Weniger Arbeitslose – aber wie?
the author
Peter Kalmbach
Peter Kalmbach

ist emeritierter Professor am Institut für Konjunktur- und Strukturforschung der Universität Bremen.

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