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Donnerstag, 16. August 2018
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Gesundheit, Gesundheitsverhalten und Bildung
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Gesundheit, Gesundheitsverhalten und Bildung

17 Seiten · 3,06 EUR
(Juli 2008)

 
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Aus der Einleitung:

Wird über Prävention gesprochen, so ist in der Regel von der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen die Rede, welche das Auftreten bzw. die Verschlimmerung von Krankheiten verhindert (Sekundär- bzw. Tertiärprävention). Allerdings ist noch nicht eindeutig empirisch geklärt, ob sich derartige präventive Maßnahmen langfristig tatsächlich kostensenkend auswirken, weshalb beispielsweise das Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention vom 22. April 2005 mit der Begründung einer ausufernden Bürokratie und einer nicht klar geregelten Finanzierung am Einspruch des Bundesrats zunächst gescheitert ist.

Anders verhält es sich mit der Primärprävention, die auf das gesundheitsbewusste Verhalten der Individuen abzielt. Eine gezielte Gesundheitsförderung über die Leistungen des Gesundheitswesens hinaus kann nicht nur eine Verbesserung der allgemeinen Gesundheit zur Konsequenz haben, sondern sie bringt zudem eine verbesserte Lebensqualität sowie eine gesteigerte physische sowie psychische Leistungsfähigkeit mit sich. Der folgende Beitrag versucht in diesem Zusammenhang, die Wechselwirkungen von Bildung und Gesundheit darzulegen, indem zunächst auf die Bedeutung der Gesundheit für die individuelle Bildungsentscheidung abgestellt wird. Hierbei wird insbesondere die Investition in Weiterbildung betrachtet. Im Anschluss erfolgt eine Analyse des Einflusses der Bildung auf die Gesundheit. Dabei wird mit Hilfe einer Schätzung der Einfluss der Bildung auf das gesundheitsrelevante Verhalten untersucht. Hierfür wird auf Basis der Daten des Sozioökonomischen Panels ein Index des Gesundheitsverhaltens basierend auf dem Rauch- sowie dem Ernährungsverhalten konstruiert und mittels eines Ordered Probit Verfahrens geschätzt. Der Beitrag schließt mit Politikempfehlungen bezüglich der Rolle der primären Prävention.


zitierfähiger Aufsatz aus ...