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Friday, September 20, 2019
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Gewinnmaximierung als marktwirtschaftlich legitimes unternehmerisches Ziel?
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Gewinnmaximierung als marktwirtschaftlich legitimes unternehmerisches Ziel?

Zur Konkretisierung marktwirtschaftlich legitimer Gewinnverfolgung am Beispiel von Steuerausweichgestaltungen

28 Seiten · 4,70 EUR
(Juni 2016)

 
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Zusammenfassung:

Gegenstand dieses Beitrags ist die Forschungsfrage, ob Gewinnverfolgung als unternehmerisches Ziel mit den Zielen einer Marktwirtschaftsordnung vereinbar ist. Realisierbare Ziele einer Marktwirtschaftsordnung sind nach dem von uns zugrunde gelegten evolutorischen Marktverständnis Entscheidungsfreiheit und Rechtsgleichheit. Gewinnverfolgung ist demzufolge nur dann marktwirtschaftlich legitim, sofern diese Entscheidungsfreiheit und Rechtsgleichheit als allgemeine Güter wahrt. Letzteres ist zu konkretisieren, d. h. unter Bezug auf ethische Prinzipien und unter Berücksichtigung von Markt- und Unternehmenstheorien sind Vorschläge zu erarbeiten, wann in konkreten Situationen die Maximierung von Gewinnerwartungen so erfolgt, dass Entscheidungsfreiheit und Rechtsgleichheit gewahrt werden. Im Hinblick auf die marktwirtschaftliche Legitimität legaler Steuerausweichentscheidungen kommen wir zu dem Ergebnis, dass diese mit Entscheidungsfreiheit und Rechtsgleichheit als allgemeine Güter in Konflikt treten. Steuerausweichentscheidungen sind demzufolge durch gesetzliche und außergesetzliche Handlungsregeln zu verringern.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
Albert Löhr, Eckhard Burkatzki (Hg.):
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
the authors
Prof. Dr. Ute Schmiel
Ute Schmiel

ist Inhaberin des Lehrstuhls für Unternehmensbesteuerung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

[weitere Titel]
Dr. Heiko Hoßfeld

(Promotion 2011) ist akademischer Rat a.Z. am Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Legitimität unternehmerischen Handelns aus theoretischer, empirischer und ethischer Perspektive, manageriale Rhetorik sowie Employment Relations.