sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Saturday, August 24, 2019
 Startseite » Ökonomie  » Arbeit, Geld, Kapital, Produktion & Preise  » Geld & Finanzmärkte 

Glaubwürdigkeit in der Währungspolitik

Die Strategie der einseitigen festen Wechselkursanbindung in Österreich, den Niederlanden und Belgien

"Studien zur Monetären Ökonomie"  · Band 17

303 Seiten ·  29,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-155-9 (September 1997 )

 
lieferbar sofort lieferbar

 

Die Geschichte der europäischen Währungspolitik zeigt, dass die "gemeinsame" Strategie für Währungsstabilität und Konvergenz nicht funktioniert. Der Markt etablierte gegen den Willen der EWS-Schöpfer eine Leitwährung und Österreich als ein Land, das dem EWS bis 1995 nicht angehörte, vollzog eine sehr viel überzeugendere Angleichung an die von der deutschen Geldpolitik vorgegebenen Standards.

Fischer untersucht die Motive, Mechanismen und Erfolgskriterien eines jeweils nur vom betreffenden Land gestützten festen Wechselkurses zu einer Leitwährung. Die Bedeutung der Arbeit liegt aber nicht nur darin, daß die markttheoretischen und wirtschaftspolitischen Bedingungen für den Erfolg der Wechselkursanbindungsstrategie aufgezeigt werden. Die aufgeworfene Frage ist zum einen grundsätzlicher, weil es auch um das Problem geht, ob ein "demokratisch" konzipiertes Währungssystem ein gangbarer Mittelweg zwischen den beiden Extremen "Leitwährungssystem" und "Währungsunion" darstellt. Zum anderen bleibt die Frage der Stabilität und Glaubwürdigkeit von Währungsbeziehungen auch nach einem Übergang zur Europäischen Währungsunion auf der Tagesordnung, weil die Außenbeziehungen der Union einer Regelung bedürfen.


das könnte Sie auch interessieren