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Sonntag, 23. September 2018
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Globalisierung und regionale Verantwortung: Herausforderungen für Führungskräfte
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Globalisierung und regionale Verantwortung: Herausforderungen für Führungskräfte

8 Seiten · 2,15 EUR
(Februar 2001)

 
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Aus der Einleitung:

Dieser Beitrag fragt danach, wie sich die Globalisierung auf örtliche Räume und die dort lebenden und arbeitenden Menschen auswirkt und was von Meinungs− und Unternehmensführern zu tun ist, um negative Entwicklungen zu vermeiden. Dabei werden nicht allgemeine gesellschaftliche Aspekte im Sinne des Zusammenwachsens einer globalen Völkergemeinschaft mit den Zielen Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden, sondern Probleme der weltumspannenden Strategie von Unternehmen für Bevölkerung und Verbraucher vor Ort diskutiert.

Unternehmen suchen in der Regel zu wachsen. Wachstum verspricht eine verbesserte Zielerreichung, seien es Formal− oder Sachziele. Neben endogenen Faktoren, die in den handelnden Personen – genauer in Eigenschaften wie Erwerbsstreben, Dienstprinzip, Geltungsbedürfnis, Machtausübung, Vorbildfunktion – begründet liegen, beeinflussen zunehmend exogene Faktoren die Globalisierung. Die technologische Entwicklung erlaubt den weltweiten Austausch von Informationen, Kapital, Dienstleistungen, Gütern und Personen. Durch diese Prozesse, vielfach in englischer Sprache kommuniziert, öffnen sich die Volkswirtschaften und wachsen zusammen. Enger werdende nationale Beschaffungs− und Absatzmärkte zwingen Unternehmen zu internationalen Strategien. Zahlreiche ehemalige Schwellenländer nehmen inzwischen als moderne Volkswirtschaften am internationalen Wettbewerb teil. Hinzu kommen Deregulierung und Liberalisierung im Welthandel (GATT, OECD, Abschaffung von Handelshemmnissen bei Entwicklungsländern) und in der Europäischen Union, woraus wiederum erweiterte Handlungsspielräume von Unternehmen resultieren. Exporte und Importe nehmen zu und ebenso die Verflechtungen zwischen Volkswirtschaften und Großraumwirtschaften. Der politische Umbruch in ehemals sozialistischen Ländern hat diese der Marktwirtschaft geöffnet und eine Ausbreitung des kapitalistischen Systems bewirkt. Was gut ist für ein globaltätiges Unternehmen, dessen Anteilseigner und Beschäftigte sowie den Fiskus muß nicht zwangsläufig positiv für Dritte ausfallen. Mit welchen Folgen der Globalisierung ist zu rechnen?


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Eichhorn
Peter Eichhorn

seit 1981 Ordinarius für BWL an der Universität Mannheim; Rufe an die FU Berlin, an die Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (dort Rektorat 1976/77), an die Universität Linz und Erlangen-Nürnberg (dort Lehre von 1978 bis 1981); Hauptarbeitsgebiet: Öffentliche Betriebswirtschaftslehre; Gastprofessuren in Oxford, Mailand, Tokio und Straßburg; seit 1981 Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien in Frankfurt am Main; seit 1992 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft, Ehrendoktorat der Universität der Bundeswehr in München im Jahr 2000.