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Freitag, 20. Juli 2018
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Gouvernementalität und Versprechen
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Gouvernementalität und Versprechen

Wirtschaftsphilosophische Anmerkungen zu einem Steuerungsregime am Beispiel unberechtigter Mehrforderungen in Non-Profit-Organisationen

27 Seiten · 3,92 EUR
(Juni 2014)

 
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Aus der Einleitung:

"Governance" ist ein Begriff, der in den ökonomischen und politischen Disziplinen eine steigende Aufmerksamkeit und Verwendung erfährt. Die Gründe für diese Konjunktur mögen vielschichtig sein. In jedem Fall ruft der Begriff ein weites Bedeutungsfeld auf, das von der Metapher der Steuermannskunst (griech.: kybernesis) und stärker systemtheoretisch ausgerichteter Steuerungskonzepte über die etymologisch verwandte "gubernatio", also dem dogmatischen Topos von der göttlichen Regierung in der christlichen Theologie, bis zum analytischen Konzept der "Gouvernementalität" reicht, wie es von dem französischen Philosophen Michel Foucault entworfen wurde und seitdem eine reiche und verzweigte Weiterentwicklung erfahren hat. Bei aller Verschiedenheit verweist das angesprochene Themenspektrum auf mindestens drei gemeinsame darunter liegende Fragestellungen von fundamentaler Bedeutung: (1) Was sind die Bedingungen der Möglichkeit, damit das distinkte Handeln Einzelner in dieser Welt gelingt, also Intention, Mitteleinsatz und Zielerreichung konvergieren? (2) Was sind darüber hinaus die Bedingungen der Möglichkeit, dass Handeln mehrerer Personen, Organisationen und Institutionen erfolgreich ist, die sich in ihren Handlungen, Aktionen und Steuerungen wechselseitig aufeinander beziehen? Ein drittes Thema betrifft die Motivation der Arbeitnehmer, die heutzutage ja nicht als blinde Exekutoren von Arbeitsaufträgen einer Linienorganisation gebraucht werden, sondern die man als engagierte und motivierte Arbeitskräfte gewinnen will.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger P. Priddat (Hg.):
Was ist?
Die Autoren
Pro. Dr. Dr.  Alexander Brink
Alexander Brink

ist Professor für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Bayreuth und ständiger Gastprofessor für Corporate Governance & Philosophy am Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance der Universität Witten/Herdecke. Er ist Partner der von ihm mitbegründeten concern GmbH, einer CSR Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Köln und wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Wirtschaftsethik in Berlin.

[weitere Titel]
Dr. Arne Manzeschke

PD Dr. (*1962 in Hamburg), ist Privatdozent an der Philosophischen Fakultät, Fachbereich Theologie, der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen am Institut Technik-Theologie- Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind Wirtschafts-, Technikund Bioethik.