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Sunday, May 27, 2018
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Governing Japan's corporate groups - The decline of the main bank regime and its impact on corporate governance
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Governing Japan's corporate groups - The decline of the main bank regime and its impact on corporate governance

53 pages · 8.20 EUR
(August 2005)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Jörg Raupach-Sumiya untersucht die derzeit zu beobachtenden Entwicklungstendenzen der japanischen Unternehmensverbünde und die damit einhergehende Veränderung der corporate governance japanischer (Groß-) Unternehmen. Das Kontrollregime der japanischen Unternehmen wird, so die Analyse, durch drei Faktoren geprägt: einen starken Einfluss der Hausbank, die vor allem in Krisensituationen ins Unternehmensgeschehen eingreift; die wechselseitige Delegierung der Kontrollfunktion gegenüber den Unternehmen unter den Banken sowie diskretionäre Interventionen der staatlichen Finanzbürokratie. Dieses Kontrollregime hat bis zum Anbruch der Krise der neunziger Jahre im Ganzen befriedigend funktioniert, versagte dann aber angesichts eines stark veränderten Umfelds auf breiter Front. Ausdruck dessen waren z.B. die ungünstige Entwicklung der Renditekennziffern der japanischen Industrieunternehmen, spektakuläre Finanzskandale, eine überaus kritische Kumulierung notleidender Firmenkredite bei den Banken, das Sichtbarwerden massiver Fehlallokation von Ressourcen in Gestalt von Überkapazitäten und versteckter Arbeitslosigkeit in der Industrie sowie die durch die Bankenkrise hervorgerufene Kreditverknappung, unter der vor allem mittelständische Unternehmen zu leiden hatten. Vorausgegangen war eine allmähliche Aushöhlung der formellen und informellen Institutionen der corporate governance und eine Schwächung der Position der Banken gegenüber den betreuten Unternehmen. Der Autor diagnostiziert im Ergebnis dieser Entwicklung ein ?governance-Vakuum? in den japanischen Unternehmen. Inzwischen sind die Anpassungszwänge für die Unternehmen so stark geworden, dass substanzielle Veränderungen der Unternehmensstrukturen und des Kontrollregimes unabweisbar sind. Allenthalben sind auch Anzeichen für solche Wandlungen erkennbar. Insbesondere die horizontalen Unternehmensverbünde verlieren ihre interne Kohäsion und zeigen zunehmend Auflösungserscheinungen. Die Zunahme von M&A und der deutliche Rückgang von Überkreuzbeteiligungen wertet Raupach-Sumiya als Indiz einer ?kreativen Zerstörung? japanischer Unternehmensgruppen und mithin als einen konvergenten Trend zwischen dem ?japanischen? und ?westlichen? Modell der Industrieorganisation.


quotable essay from ...
Konvergenz oder Divergenz?
Cornelia Storz, Bernhard Lageman (Hg.):
Konvergenz oder Divergenz?
the author
Jörg Raupach-Sumiya

German Institute for Japanese Studies, Tokyo.