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Grenzen der Nahrungsmittelproduktion im Hinblick auf die wachsende Weltbevölkerung
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Grenzen der Nahrungsmittelproduktion im Hinblick auf die wachsende Weltbevölkerung

16 Seiten · 3,18 EUR
(August 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Thomas Malthus (1766-1834), ursprünglich anglikanischer Pfarrer, wurde 1806 am Haileybury College zum Professor für Geschichte und politische Ökonomie berufen. Schon vorher prophezeite er in seinem bahnbrechenden Artikel An Essay on the Principle of Population, dass die Weltbevölkerung in ihrer Zahl explodieren würde und die Landwirtschaft mit ihren Methoden nicht mehr genügend Nahrungsmittel für alle produzieren könne. Er begründete dies damit, dass dem exponentiellen Bevölkerungswachstum nur mit einem linearen Wachstum der natürlichen Ressourcen begegnet werden könne. Hunger, Unterernährung und Krankheiten würden diesem ungehinderten Wachstum auf direkte und brutale Weise Einhalt gebieten:

„Ein Mensch, der in einer schon okkupierten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine Arbeit nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgendeinen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde. Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“ (zitiert nach Blanqui 1971, S. 105f.).

Die Thesen von Malthus haben seitdem immer wieder heftige Kontroversen ausgelöst.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
An und in Grenzen
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
An und in Grenzen
the author
Prof. Dr. Orhan Uslu
Orhan Uslu

(geb. 1944 in Istanbul) Studium und Promotion (1974) an der TUM. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (1970-1974) und Lehrbeauftragter (1974-1976) an der TUM. Forschungsaufenthalte in Holland, Frankreich, England und den USA. Forschungsschwerpunkt: Mathematische Modellierung von Wasser- und Umweltsystemen. Habilitation (1979) und Professur (1988) an der Dokuz Eylül Universität in Izmir. Vorsitz des Departments für Umweltingenieurwesen (1982-1991); Direktor des Instituts für Meereskunde (1991-2001). Seit 2006 emeritiert. Fortsetzung der Lehrtätigkeit an der Yeditepe Universität in Islanbul

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