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Wednesday, September 18, 2019
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Grenzen des Wissens
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Grenzen des Wissens

Anmerkungen eines Naturwissenschaftlers

18 Seiten · 3,39 EUR
(August 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Der Begriff „Wissen“ spielt heute in den Feuilletons der Zeitungen und im „Politiker-Jargon“ eine zentrale Rolle. In der Regel wird dabei vor allem an das „exakte Wissen“ der Naturwissenschaftler und dessen Transformation in verkäufliche Produkte gedacht. Den ingenieursbedingten und handwerklichen Tücken der Produktion dieser Güter wird weniger Bedeutung zugemessen als der Generierung neuen „Wissens“, zumal in einem Land, das arm an Rohstoffen ist. Diese starke Betonung der Bedeutung naturwissenschaftlich-technischen Wissens kommt auch in dem kursierenden Begriff der „Wissensgesellschaft“ zum Ausdruck.

Demgegenüber ist der Titel dieses Beitrages geradezu eine defätistische Provokation, und das dann auch noch von einem Naturwissenschaftler. Bevor man aber über die Grenzen des Wissens reden will, sollte zunächst geklärt werden, was denn unter Wissen zu verstehen ist. Bei der Annäherung an das Thema ist mir schnell klar geworden, dass es mir damit so ähnlich geht, wie es Augustinus für den Begriff der „Zeit“ treffend auf den Punkt gebracht hat: „… Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; wenn ich es aber jemandem auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht …“


zitierfähiger Aufsatz aus ...
An und in Grenzen
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
An und in Grenzen
the author
Prof. Dr. Anton Lerf

geb. 1948, apl. Professor für Chemie an der TU München, wiss. Mitarbeiter am Walther-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

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