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Monday, August 26, 2019
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Harriet Taylor Mill (1807–1858)
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Harriet Taylor Mill (1807–1858)

31 Seiten · 4,76 EUR
(Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Harriet Taylors ökonomischen Gedanken und ihrer Arbeit als feministische Ökonomin wird erst in letzter Zeit Aufmerksamkeit geschenkt. Zuvor wurde sie allerdings nicht völlig ignoriert. Vieles, was über Harriet Taylor geschrieben wurde, beschäftigt sich mit ihrer Beziehung zu John Stuart Mill. Stets wurde kontrovers diskutiert, in welchem Ausmaß sie Einfluss auf ihn und seine Werke ausgeübt hatte. Die Veröffentlichungen, die ihr alleine zugeschrieben werden können, die Korrespondenz zwischen beiden sowie die Abschnitte in Mills Werken, die anerkannterweise auf sie zurückzuführen sind, zeigen, dass Harriet Taylor nicht nur einen bedeutenden Beitrag zu Mills Ideen leistete, sondern auch eigenständig feministische und ökonomische Ideen entwickelte. Oftmals vertrat sie radikalere und klarere Standpunkte als Mill, insbesondere bei frauenspezifischen Themen. Die Diskussion um Taylors volkswirtschaftliche Erkenntnisse fehlt in der Geschichte des ökonomischen Denkens völlig. Frauen und ihre Belange wurden bisher kaum zur Kenntnis genommen.

In diesem Aufsatz wird Harriet Taylors Motivation zu ihrer Tätigkeit als Autorin und ihr gemeinsames Wirken mit Mill beschrieben. Der Leserin und dem Leser sollen die von ihr vertretenen Standpunkte nahe gebracht werden. Anschließend wird die mangelnde Würdigung ihrer Beiträge aufgezeigt und der Versuch einer Erklärung hierfür unternommen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Frauen in der Ökonomie
Anka Gronert (Hg.):
Frauen in der Ökonomie
the author
Eva Schmoly

Dipl.-Volksw., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück, Fachbereich Sozialwissenschaften. Arbeitsschwerpunkte: Neue Institutionenökonomie, Globalisierung und Organisationstheorie.