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Friday, April 19, 2019
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Hat das Bündnis für Arbeit zu Lohndumping geführt?
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Hat das Bündnis für Arbeit zu Lohndumping geführt?

15 Seiten · 2,96 EUR
(Juli 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Ende 2015 hatte sich die Debatte über die Lohnzurückhaltung der deutschen Tarifparteien in der Währungsunion wieder zugespitzt. Simon Wren-Lewis nahm einen Beitrag von Peter Bofinger, der die Lohnmoderation der deutschen Gewerkschaften ab 2000 durch eine Vereinbarung zwischen der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zu erklären versuchte, zustimmend auf. Er vermutete dahinter eine beabsichtigte Lohnzurückhaltung und fragte: "Was German Wages Undercutting Deliberate" (Wren-Lewis 2015). Bofinger hatte nach einem Verweis auf das Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit geschrieben: "On 20 January 2000, trade unions and employers associates explicity declared that productivity increases should not be used in for increases in real wages but for agreements that increase employment. In essence, 'wage moderation' is an explicit attempt to devalue the real exchange rate internally" (Bofinger 2015).


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Michael Wendl
Michael Wendl

Soziologe, hat von 1980 bis 2016 für die Gewerkschaften ÖTV und ver.di gearbeitet und für diese Tarifverhandlungen geführt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Tarifpolitik und Geldpolitik. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift ‚Sozialismus‘.

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