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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Heidelberger Sozial- und Staatswissenschaften

Das Institut für Sozial- und Staatswissenschaften zwischen 1918 und 1958

488 Seiten ·  39,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-89518-098-X (Februar 1997 )

 
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Das Institut für Sozial- und Staatswissenschaften in Heidelberg bot einen ungewöhnlich breiten Fächerkanon: von der Nationalökonomie über die Politischen Wissenschaften bis zur Kultursoziologie - das machte es attraktiv. Viele bekannte Namen sind mit ihm verbunden: Alfred Weber als Gründer, Emil Lederer, Karl Mannheim oder Norbert Elias zählen ebenso dazu wie Arnold Bergstraesser, Jacob Marschak, Alfred Sohn-Rethel oder Marie Baum. So verschieden die Wege waren, die die einzelnen gingen, so vielfältig war das Bildungsangebot und so spannend die Geschichte des Instituts, die hier wieder zum Leben erweckt wird.

I. Das InSoSta. Kontinuität und Brüche: C. Jansen: Das Institut für Außenseiter. Inneruniversitäre Spannungen und Öffentlichkeit - K.-R. Brintzinger: Die nationalsozialistische Gleichschaltung des InSoSta - H. Markmann: Das InSoSta nach dem Zweiten Weltkrieg II. Die Ordinarien: E. Demm: Alfred Weber als Wissenschaftsorganisator - H.U. Eßlinger: Interdisziplinarität. Zu Emil Lederers Wissenschaftsverständnis am InSoSta - H. Körner: Carl Brinkmann. Eine wissenschaftsbiographische Skizze III. Die Assistenten: H. Schmitt: Ein "typischer Heidelberger im Guten wie im Gefährlichen". Arnold Bergstraesser und die Ruperto-Carola 1923-1936 - É. Karádi: Karl Mannheim als Pädagoge - H. Hagemann: Jacob Marschak - H.M. Lauterer: Außenseiterin am Institut der Außenseiter. Die Lehrbeauftragte Maria Baum IV. Die Schüler: H. Lietzmann: Carl Joachim Friedrich. Ein amerikanischer Politikwissenschaftler aus Heidelberg - H. Lethen: Norbert Elias' Konstruktion der "satisfaktionsfähigen Gesellschaft", die Wandlung des "verbürgerlichten Kriegerethos" und das Ideal des Lebens in der Distanz - P.-U. Merz-Benz: Die Vermittlung von Denken und gesellschaftlichem Sein. Das gemeinsame Thema von Karl Mannheim und Norbert Elias in ihrer Heidelberger Zeit - C. Freytag: "Kann man leben von seinem Genie"? Alfred Sohn-Rethel in Heidelberg - D. Pöpping: Giselher Wirsings "Zwischeneuropa". Ein deutsches Föderationsmodell zwischen Ost und West - G. Müller: Der Publizist Max Claus, die Heidelberger Sozialwissenschaften und der "Europäische Kulturbund" (1924/5-1933) V. Fernwirkungen: E. Leites: Meine Besucher aus Deutschland - T. Wobbe: Das akademische Gedächtnis - R. Akimoto: Der Zusammenhang zwischen der Soziologie in Japan und Deutschland in den 1920er und 1930er Jahren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.4.1997 ()

Unter dem Titel "Diktatur der Fachleiute. Die Karriere des Politikwissenschaftlers Carl Joachim Friedrich"

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Juli 1997 ()

Unter dem Titel "Schwefel, Phosphor, Stahl. Kapitalismus ist auch Familiengeschichte. Der Philosoph Alfred Sohn-Rethel

Archiv für Sozialgeschichte 1999, S. 750 ()

"In gelungener Kombination versammelt der Band einzelbiographische und systematische Skizzen ... , die zum einen anhand des Mikrokosmos' Heidelberg ein Licht auf das weite weltanschauliche Spektrum der Wissenschaften in der Weimarer Republik werfen, zum anderen die später bemerkenswerte internationale Reputation einiger dieser Gelehrter zeigen. Bedeutsam ist, daß ihre fachliche Zuordnung aus heutiger Sicht zuweilen schwer fällt. Viele von ihnen repräsentierten jenen in den 1920er Jahren neu entstandenen Typus des 'political scholar', der ein Verständnis von Wissenschaft entwickelte, das gleichermaßen ökonomische, soziologische und politikwissenschaftliche Forschungen in den Analyserahmen einbezog. Der Untersuchungsgegenstand dieser Wissenschaftler war nicht nur die Entwicklungsdynamik der modernen Industriegesellschaft, sondern sie wollten damit zugleich einen Beitrag zur Unterstützung der permanent gefährdeten ersten deutschen Demokratie leisten. ..."


dem Verlag bekannte Rezensionen
  • Heidelberger Universitätszeitung, 14. April 1998
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.4.1997 mehr...
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Juli 1997 mehr...
  • Heidelberger Geschichtsverein 2/1997, S. 268-270
  • "In gelungener Kombination versammelt der Band einzelbiographische und systematische Skizzen" ...
    Archiv für Sozialgeschichte 1999, S. 750 mehr...
  • Politische Vierteljahresschrift, 2/2002, S. 351-367 (Sammelbesprechung)
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