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Thursday, June 21, 2018
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Heterodoxie in der ökonomischen Theorie der Sozialpolitik
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Heterodoxie in der ökonomischen Theorie der Sozialpolitik

Rezeption, Struktur und Perspektiven einer normativen Sozialökonomik

20 pages · 3.68 EUR
(October 2010)

 
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Aus der Einleitung:

Folgt man Kuhns Struktur wissenschaftlicher Revolutionen (Kuhn 1981), so befindet sich eine Wissenschaft, hat sie erstmal einen gewissen Reifegrad erreicht, die meiste Zeit in einem Zustand der Normalwissenschaft. In diesem Zustand existiert eine breite Akzeptanz eines Paradigmas, d.h. es existiert ein breit akzeptiertes Verständnis relevanter Probleme und Lösungswege. Charakteristisch für die Phase der Normalwissenschaft ist somit die breite Akzeptanz eines Paradigmas durch die wissenschaftliche Gemeinschaft und auf Grundlage dieses Paradigmas wird dann Forschung betrieben. Das Paradigma begrenzt die relevanten Probleme und Lösungswege und gerade dadurch erreicht die Forschung ihre tiefe und differenzierte Durchdringung. Wissenschaft besteht normalerweise im Lösen von Rätseln mittels akzeptierter Theorien und Methoden. Gleichzeitig und korrespondierend kommt es zur Definition eines metaphysischen, externen Bereichs von Problemen, für die sich die Wissenschaft als nicht zuständig erklärt. Diese Spezialisierung und Abgrenzung ist nur möglich, da das Paradigma eine sichere Grundlage bietet, auf der sich eine Normalwissenschaft erfolgreich entfalten kann.


quotable essay from ...
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Prof. Dr. Werner Schönig
Werner Schönig

Professor für Sozialpolitik an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Köln. Mitglied des Vorstandes des Instituts für beratende Sozial- und Wirtschaftswissenschaften – Gerhard Weisser-Institut

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