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Friday, August 23, 2019
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Homo interagens

Soziale Interaktion – Ein grundlagentheoretischer Diskurs in der Ökonomik

"Theorie der Unternehmung"  · Band 45

pdf 296 Seiten ·  30,18 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-787-2 (Februar 2010 )
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In dem vorliegenden Sammelband wird in einem grundlagentheoretischen Diskurs der logische Kern des für westliche Gesellschaften seit der Aufklärung zentralen Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft heraus gearbeitet. Dazu wird hinter die verschiedenen Modelle des Menschen, die zugrunde liegenden Weltbilder der "Orientierung am Ganzen" und der "Orientierung an den Teilen" bzw. der individualistischen Perspektive geblickt und das Verhältnis von homo oeconomicus und homo sociologicus neu bestimmt.

Kann es eine Lösung für die seit Hobbes offene Frage geben, ob nur am eigenen Nutzen interessierte Individuen dennoch eine integrierte Gemeinschaft bilden können, statt sich gegenseitig zu negieren? Zur Klärung dieser Frage wird eine, auf Ansätzen der neueren analytischen Philosophie basierende Sicht des Menschen entwickelt, bei der dieser als homo interagens logisch zwingend auf die Interaktion mit anderen Menschen angewiesen ist. Darauf aufbauend wird dann nicht nur theoretisch gezeigt, wie die verschiedenen Modelle des Menschen in Ökonomik und Soziologie modellogisch zu vereinen sind und ein kohärentes Muster bilden, sondern auch, wie durch diese Tatsache ganz konkret wirtschaftliches Handeln sowohl von Individuen als auch Unternehmen in einem anderen Licht erscheint. Verdeutlicht wird dies u.a. am Thema der unique selling proposition im Marketing, der Problematik öffentlicher Güter oder auch der Netzwerkbildung bei Entrepreneuren.

Mit den Konzepten des strategischen Interaktionsmanagements und der Netzwerkgesellschaft werden schließlich Handlungsempfehlungen gegeben, wie der Tatsache Rechnung zu tragen ist, dass Interaktion für soziale Akteure, existenziell und ökonomisch gesehen, die zentrale Größe im Leben darstellt und andere, also Ko-Akteure, die eigene Existenz daher im wahrsten Sinne des Wortes bereichern.

Mark Euler
1. Theoretische Grundlagen des "homo interagens"

Mark Euler und Christian Horneber
2. Make a difference - die "signal to noise ratio" als Instrument zurBestimmung der USP

Jan Freese und Rainer Marggraf
3. Identitätskapital als Erweiterung der Becker'schen Kapitaltheorie

Bernhard H. Vollmar
4. Netzwerkkonstitution und Kommunikation im Entrepreneurship

Jan Freese und Rainer Marggraf
5. Die Existenz von Allmendegütern

Mark Euler
6. Empirische Arbeiten zum Kontext des "homo interagens"

Mark Euler und Henning Müller
7. Strategisches Interaktionsmanagement

Mark Euler
8. Ausblick: Die Netzwerkgesellschaft


the authors
Jan Freese
Jan Freese Diplom-Biologe. Von 2001 bis 2003 in der Landschaftsplanung in Frankfurt (Oder) tätig. Seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Landwirtschaft und Umwelt (ZLU) der Universität Göttingen. [weitere Titel]
Dr. Mark Euler
Mark Euler geb. 1973. Seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Transferstelle 'Dialog' der Universität Oldenburg. Aufgabengebiet war die Betreuung von Existenzgründern aus der Hochschule heraus sowie die Leitung verschiedener EU Projekt zum Thema Aufbau von Netzwerken für Gründer bzw. Transfereinrichtungen. Parallel dazu auch wiederholt Lehrbeauftragter an der Fakultät für Bildungs- und Erziehungswissenschaften der Universität Oldenburg. 2005 Dissertation zum Thema "Soziales Kapital. Ein Brückenschlag zwischen Individuum und Gesellschaft." Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am neu eingerichteten Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg. [weitere Titel]
Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar
Bernhard H. Vollmar ist Professor für Allg. Betriebswirtschaftslehre, insbes. Entrepreneurship, an der PFH Private Fachhochschule Göttingen sowie Habilitand und Lehrbeauftragter am Stiftungslehrstuhl Entrepreneurship der Universität Oldenburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Empirische Unternehmensforschung, Entrepreneurship Education, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (u.a. Non-Dualismus) und Methodik der Wirtschaftswissenschaften. [weitere Titel]
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