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Homunculus, Golem und andere künstliche Wesen
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Homunculus, Golem und andere künstliche Wesen

18 Seiten · 3,83 EUR
(11. Mai 2020)

 
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Aus der Einleitung der Hg.

Die Beziehung von Mensch und Maschine war seit jeher von einer Mischung aus Bewunderung und Misstrauen geprägt. Anton Lerf berichtet in seinem Prolog etwa von Zauberkünsten, die Wissenschaftlern und Technikern der beginnenden Neuzeit angedichtet wurden, wenn ihre Automaten nicht nur mechanische Arbeiten verrichteten, sondern darüber hinaus auch physiologische Vorgänge naturgetreu nachbildeten. Interessanterweise nahmen dabei nicht nur Automaten und Maschinen menschliche oder tierische Gestalt an, auch die Umkehrung – der Mensch als Maschine – schien vorstellbar. Das Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine ist also keineswegs ein Produkt der Cyborg-Forschung, sondern begleitet die Wissenschaft spätestens seit La Mettries „L’Homme-Machine“ aus dem Jahr 1748.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Anton Lerf

(geb. 1948) Chemiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, abgeschlossen 1976 mit der Promotion, seit 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Walther-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1991 Habilitation für Festkörperchemie an der Fakultät für Chemie der TU München, 2003 apl. Professor an der Fakultät für Chemie der TU München, seit August 2013 im Ruhestand.

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