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Informationsgenossenschaften zur Bewahrung persönlicher Autonomie im Informationskapitalismus
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Informationsgenossenschaften zur Bewahrung persönlicher Autonomie im Informationskapitalismus

24 Seiten · 5,55 EUR
(15. April 2019)

 
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Aus der Einleitung

Im Folgenden stelle ich dar, was unter Informationskapitalismus verstanden wird, welche Praktiken der Datennutzung ihn ausmachen und wie Unternehmen mit diesen Praktiken Gewinne erzielen. Anschließend diskutiere ich die privaten und gesellschaftlichen Konsequenzen der Nutzung personenbezogener Daten. Insbesondere wird dabei herausgearbeitet, inwiefern der Informationskapitalismus die persönliche Autonomie bedroht. Im Anschluss daran folgen Überlegungen, wie es möglich ist, die Freiheit im Informationskapitalismus zu bewahren. Da es in der Bevölkerung erhebliche Wissensdefizite in Bezug auf die Digitalisierung gibt, ist eine Förderung der individuellen Digitalisierungskompetenz unerlässlich. Jedoch ist es weder ausreichend, noch gesellschaftlich vertretbar, die Verteidigung der persönlichen Autonomie allein auf der individuellen Ebene anzusiedeln, weshalb auch der Staat durch eine wirksame Regulierung eingreifen muss. Ein zentrales Argument dieses Beitrages besteht darin, dass auch die staatliche Regulierung individuelle Handlungsfreiheiten nicht wirkungsvoll genug schützen kann. Daher schlage ich Informationsgenossenschaften als weitere Form zur Bewahrung der Autonomie vor, die zwischen der individuellen und der staatlichen Ebene angesiedelt ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Kapitalismus und Freiheit
Richard Sturn, Katharina Hirschbrunn, Ulrich Klüh (Hg.):
Kapitalismus und Freiheit
the author
Prof. Dr. Michael Roos
Michael Roos

geb. 1973, Dr. rer. pol. – Professor, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik an der Ruhr-Universität Bochum. Arbeitsschwerpunkte: Makroökonomik, Verhaltensökonomik, Erwartungsbildung, Finanzmärkte, Experimente, agentenbasierte Modelle.

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