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Institutionelles Design für das Bildungssystem - Ordnungspolitische Herausforderungen
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Institutionelles Design für das Bildungssystem - Ordnungspolitische Herausforderungen

23 Seiten · 4,79 EUR
(17. März 2009)

 
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Aus der Einleitung:

Wegen einiger ?Leerstellen? in der Argumentation der Bildungsökonomik und analytisch diskussionswürdiger Modellannahmen ergeben sich mehrere grundsätzliche Fragen, die in diesem Beitrag beleuchtet werden sollen:

Grundfrage 1: Welche Gerechtigkeits- und Effizienzziele, die mit der Gestaltung des Bildungssystems erreicht werden sollen, fokussiert die Ökonomik?

Grundfrage 2: Welche Rolle spielen die konkrete institutionelle Ausgestaltung des Bildungssystems und das Verhältnis von Staat und Markt für die Erreichung von gesellschaftlichen Bildungszielen?

Grundfrage 3: Welche Bedeutung haben bildungsimmanente Fragestellungen und Erkenntnisse für die Ökonomik?

Im zweiten Abschnitt werden die wesentlichen Zielebenen und -beziehungen bildungsrelevanter Politik aus der Sicht der Bildungsökonomik vorgestellt. Anschließend wird im dritten Abschnitt der mikroökonomisch-traditionelle Analyseweg diskutiert, wonach Marktversagen eine spezielle Ordnungspolitik im Bereich der Bildung erfordert. Dabei geht es dann auch um die spezielle Bedeutung der institutionellen Ausgestaltung des Bildungssystems und allgemein um die Rolle des öffentlichen Sektors für die Bildung. Am Beispiel der Zusammenhänge von Bildungssystem und Arbeitsmarkt steht im 4. Abschnitt die Frage im Mittelpunkt, inwieweit Interdependenzen beider zu einer Revision bildungsökonomisch abgeleiteter ordnungspolitischer Vorschläge führen. Im fünften Abschnitt wird diese Frage erweitert. Es geht dann darum, ob die Besonderheiten des Lernens und der Rolle von Dienstleistungen im Bildungsprozess tatsächlich immer analytisch sinnvoll mit dem üblichen mikroökonomischen Analyserahmen erfasst werden können oder Blicke über den ökonomischen Tellerrand nötig werden, um Präferenzbildung, Lernfreude und -fähigkeit u.a. zu endogenisieren. Im abschließenden 6. Abschnitt werden die neuen ordnungspolitischen Herausforderungen, die sich daraus grundsätzlich ergeben, skizziert. Das Hauptargument wird in diesem Zusammenhang in inhaltlich abgewandelter und komplexerer Form das Plädoyer für eine Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ?aus einem Guss? aufgreifen, wie sie von Vertretern ordoliberaler Vorstellungen der Sozialen Marktwirtschaft gefordert wird.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
Martin Held, Gisela Kubon-Gilke, Richard Sturn (Hg.):
Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
the author
Prof. Dr. Gisela Kubon-Gilke
Gisela Kubon-Gilke

Professorin für Ökonomie und Sozialpolitik an der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Im Metropolis-Verlag gibt sie zusammen mit Martin Held und Richard Sturn das "Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik" heraus.

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