sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Sonntag, 16. Dezember 2018
 Startseite » Umwelt  » Umwelt- & Ressourcenökonomie 
Instrumente der Ressourcenwende: Das Beispiel Biodiversität und seine Verknüpfung zu Landnutzung und fossilen Brennstoffen
Downloadgröße:
ca. 94 kb

Instrumente der Ressourcenwende: Das Beispiel Biodiversität und seine Verknüpfung zu Landnutzung und fossilen Brennstoffen

14 Seiten · 2,51 EUR
(November 2016)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Abstract:

Dass sich Umweltschutz nicht auf Klimaschutz reduzieren lässt, wird häufig übersehen. Paradigmatisch für viele sonstige Ressourcen- und Senkenprobleme ist der Biodiversitäts- und Ökosystemschutz. Er ist über das Problem der intensiven Nutzung fossiler Brennstoffe mit vielen anderen Umweltproblemen verknüpft und macht sichtbar, dass rein technische Pfade wie Konsistenz und Effizienz als Umweltstrategie an Grenzen stoßen dürften und daneben auch Suffizienz respektive Verhaltensänderungen nötig ist. Die Analyse der Motivationslage der relevanten Akteure macht freilich deutlich, dass weder Technik- noch Verhaltenswandel ohne entsprechende politisch-rechtliche Instrumentierung hinreichend in Gang kommen. Beim Biodiversitätsschutz ist wie auch sonst bei Ressourcen- und Senkenproblemen der Charakter als Mengenproblem zu beachten. Dieser führt zu geographisch und sachlich breit ansetzenden ökonomischen Steuerungsinstrumenten – ansetzend an fossilen Brennstoffen und Landnutzung, nicht ansetzend an der Biodiversität selbst – als voraussichtlich effektivsten Instrumenten. Ordnungsrecht kann daneben zur Vermeidung etwa von Pfadabhängigkeiten und Hot Spots ergänzend wirken, nicht jedoch ersetzend, da dann Rebound- und Verlagerungseffekte drohen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2016/2017
Hans-Christoph Binswanger, Felix Ekardt, Anja Grothe, Wolf-Dieter Hasenclever, Ingomar Hauchler, Martin Jänicke, Karl Kollmann, Nina V. Michaelis, Hans G. Nutzinger, Holger Rogall, Gerhard Scherhorn (Hg.):
Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2016/2017
Der Autor
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt
Felix Ekardt

LL.M., M.A., ist Jurist, Philosoph und Soziologe, Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik (www.nachhaltigkeit-gerechtigkeit-klima.de); ferner Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Juristische Fakultät/Universität Rostock und Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphorforschung Rostock. Beratung zahlreicher öffentlicher/gemeinnütziger Auftraggeber auf EU-/Bundes-/Landesebene; regelmäßiger Tageszeitungsautor; Mitglied verschiedener Sachverständigenkommissionen.

[weitere Titel]