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Wednesday, June 20, 2018
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Instrumente der Ressourcenwende: Das Beispiel Biodiversität und seine Verknüpfung zu Landnutzung und fossilen Brennstoffen
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Instrumente der Ressourcenwende: Das Beispiel Biodiversität und seine Verknüpfung zu Landnutzung und fossilen Brennstoffen

14 pages · 2.51 EUR
(November 2016)

 
I agree with the terms and conditions, especially point 10 (only private use, no transmission to third party) and accept that my order cannot be revoked.
 
 

Abstract:

Dass sich Umweltschutz nicht auf Klimaschutz reduzieren lässt, wird häufig übersehen. Paradigmatisch für viele sonstige Ressourcen- und Senkenprobleme ist der Biodiversitäts- und Ökosystemschutz. Er ist über das Problem der intensiven Nutzung fossiler Brennstoffe mit vielen anderen Umweltproblemen verknüpft und macht sichtbar, dass rein technische Pfade wie Konsistenz und Effizienz als Umweltstrategie an Grenzen stoßen dürften und daneben auch Suffizienz respektive Verhaltensänderungen nötig ist. Die Analyse der Motivationslage der relevanten Akteure macht freilich deutlich, dass weder Technik- noch Verhaltenswandel ohne entsprechende politisch-rechtliche Instrumentierung hinreichend in Gang kommen. Beim Biodiversitätsschutz ist wie auch sonst bei Ressourcen- und Senkenproblemen der Charakter als Mengenproblem zu beachten. Dieser führt zu geographisch und sachlich breit ansetzenden ökonomischen Steuerungsinstrumenten – ansetzend an fossilen Brennstoffen und Landnutzung, nicht ansetzend an der Biodiversität selbst – als voraussichtlich effektivsten Instrumenten. Ordnungsrecht kann daneben zur Vermeidung etwa von Pfadabhängigkeiten und Hot Spots ergänzend wirken, nicht jedoch ersetzend, da dann Rebound- und Verlagerungseffekte drohen.


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Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2016/2017
Hans-Christoph Binswanger, Felix Ekardt, Anja Grothe, Wolf-Dieter Hasenclever, Ingomar Hauchler, Martin Jänicke, Karl Kollmann, Nina V. Michaelis, Hans G. Nutzinger, Holger Rogall, Gerhard Scherhorn (Hg.):
Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2016/2017
the author
Prof. Dr. Felix Ekardt
Felix Ekardt

Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Leipzig, sowie Ostseeinstitut für Seerecht, Umweltrecht und Infrastrukturrecht, Universität Rostock. Tätigkeitsschwerpunkte: transdisziplinäre Nachhaltigkeits-, Gerechtigkeits- und Governance-Forschung; internationales, europäisches und deutsches Verfassungs-, Wirtschafts- und Umweltrecht.

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