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Tuesday, May 21, 2019
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Ist bewusste Wachstumsbegrenzung eine sinnvolle Strategie?
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Ist bewusste Wachstumsbegrenzung eine sinnvolle Strategie?

39 Seiten · 6,27 EUR
(April 2014)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Der Autor macht zunächst deutlich, dass die Begrenzung wirtschaftlichen Wachstums nicht durch die Endlichkeit nicht erneuerbarer Ressourcen sondern durch die Überlastung planetarischen Tragfähigkeit nötig wird. Nimmt man hierfür das 2-Ziel als gegeben an, so dürfen in den nächsten 40 Jahren nur 5% aller vorhandenen fossilen Ressourcen genutzt werden. Aber ist eine solche bewusste künstliche Steuerung der Emissionen – ein "weltweites System von Caps" – erreichbar? Prinzipiell wäre sie national durch glaubwürdige Selbstbindungen über Generationen hinweg denkbar, auch wenn sich komplizierte Fragen der Generationengerechtigkeit stellen. International allerdings erscheint das Erreichen des 2-Ziels vor allem wegen der Probleme höchst ungleich verteilten Wohlstandes kaum vorstellbar. Das Fazit ist nüchtern: schlicht "Weiter – so" zu fahren ist nicht zu verantworten – aber das Verfolgen unrealisierbarer Utopien ebenso. Bleibt allein die Hoffnung auf bessere Technologien, was aber wiederum Wachstum voraussetzt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wohlstand, Wachstum, Gutes Leben
Gerhard Wegner (Hg.):
Wohlstand, Wachstum, Gutes Leben
the author
Dr. Andreas Mayert
Andreas Mayert

geb. 1971, Dr., Studium der Volkswirtschaftslehre und Sozialwissenschaften in Essen, Bamberg und Bochum, Wissenschaftlicher Referent am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Hannover.