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Thursday, June 20, 2019
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John Stuart Mills Qualitativer Utilitarismus und die undichten Fässer des Gorgias
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John Stuart Mills Qualitativer Utilitarismus und die undichten Fässer des Gorgias

16 Seiten · 3,60 EUR
(März 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

In der Untersuchung „John Stuart Mills Qualitativer Utilitarismus und die undichten Fässer des Gorgias“ wendet sich Christoph Schmidt-Petri (Karlsruhe) gegen gängige (Miss-)Verständnisse in der Utilitarismus-Konzeption des britischen Liberalen. Konkret formuliert er seinen Widerspruch in drei Thesen: (1) Für Mill sind entgegen verbreiteter Überzeugung höhere Freuden niederen Freuden nicht kategorisch vorzuziehen. (2) Da für einen wohlverstandenen Utilitarismus des „Glück“ und nicht die „Zufriedenheit“ der zentrale Referenzpunkt ist, sind Argumente, die sich gegen die sprichwörtliche „Zufriedenheit von Schweinen“ richten, fehlgeleitet. (3) Mill erhält seine Inspiration für die „Eimertheorie“ aus dem platonischen Dialog „Gorgias“. Auf diesem Hintergrund sieht Schmidt-Petri einen Klärungsbedarf zwischen zwei miteinander vermischten Allegorien, nämlich den unterschiedlich großen, aber dichten Fässern von Sokrates und dem Narren auf der einen Seite und den vielen undichten Fässern, die demzufolge unterschiedlich befüllt sein werden. „Aus der Allegorie der undichten Fässer bezieht Mill die Idee, dass nicht alle Eimer gleich voll sein müssen.“ Und aus der Vielzahl der Fässer gelangt Mill zu der Idee, dass die Eimer nicht gleich groß sein müssen. Die Ergebnisse dieser Sichtung werden in einer komprimierten Zusammenfassung übersichtlich dargestellt. Was das für unser Verständnis von und die Weiterarbeit mit John Stuart Mill im Einzelnen bedeutet, lässt sich heute noch nicht absehen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
John Stuart Mill heute
Hans G. Nutzinger, Hans Diefenbacher (Hg.):
John Stuart Mill heute
the author
Dr. Christoph Schmidt-Petri

geb. 1975, wiss. Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie, Studium von Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der London School of Economics, Promotion (2005) zu John Stuart Mills Utilitarismus ebendort, Stipendiat des Arts and Humanities Research Boards und des Royal Institutes of Philosophy (Jacobsen Fellow). Vorher u.a. an den Universitäten Glasgow, Witten/Herdecke und Regensburg tätig.