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Wednesday, July 17, 2019
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KDE im Kontext: Open Source Software Entwicklung und öffentliche Güter
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KDE im Kontext: Open Source Software Entwicklung und öffentliche Güter

30 Seiten · 3,89 EUR
(Februar 2010)

 
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Einleitung:

Open Source oder Freie Software steht für ein Modell technischer Innovation, die nicht oder nicht in erster Linie in Organisationen bzw. auf Märkten stattfindet. In Open Source-Projekten entwickeln Hochqualifizierte Software als rechtlich abgesichertes öffentliches Gut auf dezentrale, über das Internet vernetzte, freiwillige und kooperative Weise. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Betriebssystem Linux, aber in den letzten Jahren sind neben Entwicklungs- und Programmierwerkzeugen, Internet- und Informationsmanagementprogrammen auch Anwendungen für Nicht-Fachleute (und sogar für Windows) entstanden. Aus diesem Grund stellt Open Source-Softwareentwicklung wissenschaftlich spannende Fragen nach dem Funktionieren von Innovationsprozessen, den Grenzen des Marktes und seinen Alternativen, und nach den Fragen der gesellschaftlichen Organisation von wissensintensiver und immaterieller Produktion. Wir gehen diesen Fragen am Beispiel des Open-Source-Projekts KDE nach – um so empirisch gegründete, soziologisch gehaltvolle Aussagen darüber zu machen, wie non-profit-Innovationen im Ineinandergreifen von technischen Artefakten, sozialen Beziehungen, Normen, Institutionen und Identitäten entstehen und weiter entwickelt werden – und wie die Praxen der Regulierung diese Wissensressourcen wiederum konstituieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wissensökonomie und Innovation
Manfred Moldaschl, Nico Stehr (Hg.):
Wissensökonomie und Innovation
the authors
Dr. Andreas Brand

war wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem DFG-Projekt „Elektronische Arbeitsmärkte“ (PELM) am Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse, Schwerpunkt Wirtschaft, der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zurzeit ist er Referent in einem Industrieverband. Thematische Schwerpunkte: empirische Arbeitsmarktforschung, Organisations- und Institutionentheorien, Koordinationsformen, Funktionsweise informeller sowie virtueller Gruppen wie Selbständigen-Netzwerken und Open Source-Projekten.

[weitere Titel]
Prof. Dr. Ursula Holtgrewe
Ursula Holtgrewe

ist Teamleiterin für „Arbeit, Organisation, Internationalisierung“ an der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) in Wien. Arbeitsgebiete: Arbeits- und Organisationsforschung, Dienstleistungsarbeit, Restrukturierung.