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Freitag, 20. Juli 2018
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Kein Ende in Sicht: Probleme im Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf
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Kein Ende in Sicht: Probleme im Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf

Strukturen, Einschätzungen und Gestaltungsperspektiven

33 Seiten · 4,08 EUR
(November 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen den Zugang zu qualifizierter Beschäftigung. Die duale Ausbildung gilt für die Gesellschaft als Integrationsmotor und für die Wirtschaft als Garant gegen den Fachkräftemangel. Deutschland kann derzeit mit unter 8% Jugendarbeitslosigkeit auftrumpfen – der geringsten Quote in der Europäischen Union (vgl. Eurostat Statista 2015). Das deutsche System der dualen Ausbildung gilt daher vielen Ländern als Vorbild. Doch der schöne Schein trügt: Seit Jahren gelingt der Übergang von der allgemein bildenden Schule in eine Berufsausbildung für eine große Zahl von Jugendlichen nur mit großen zeitlichen Verzögerungen, für einen beträchtlichen Teil überhaupt nicht.

Im Nationalen Bildungsbericht 2010 ist ausgewiesen, dass 2008 ca. 400.000 Schulabsolventen nach der allgemein bildenden Schule zunächst in einer der zahlreichen Maßnahmen des Übergangssystems mündeten. Die Entwicklungen haben dazu geführt, dass der Bildungsstand der heute 20-30-Jährigen schlechter ist als der von gleichaltrigen Kohorten zu früheren Zeiten. Insbesondere Schulabgänger/-innen ohne Abschluss oder mit Hauptschulabschluss schaffen es nur selten, unmittelbar nach Schulende eine reguläre Ausbildung zu beginnen. Zu ihnen gehören Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, also mit sozialen oder Lernschwierigkeiten, mit Migrationshintergrund oder auch mit Behinderungen. Zunehmend schaffen auch Jugendliche mit schlechteren Realschulabschlüssen nicht mehr den direkten Weg in die Ausbildung. Vor diesem Hintergrund gab es noch vor fünf


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Hajo Romahn, Dieter Rehfeld (Hg.):
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Die Autoren
Dr. Michael Krüger-Charlé

leitende Funktionen in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, seit 2007 am Institut Arbeit und Technik (IAT), Leiter des Forschungsschwerpunktes WISDOM und seit 2014 Leiter der Studiengruppe CultNature, Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum.

Katharina Rolff

Dipl. Soz.-Wiss. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Arbeit und Technik (IAT). 2007-2014 im Forschungsschwerpunkt „Wissen und Kompetenz“, ab Juli 2014 in der Studiengruppe CultNature.