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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Klientenprofessionalisierung

Strategien und Perspektiven eines professionellen Umgangs mit Unternehmensberatung

"Theorie der Unternehmung"  · Band 18

420 Seiten ·  36,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-89518-434-9 (Oktober 2003 )

 
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Nach der „Beratungsexplosion“ der vergangenen Jahre vermeldet die Branche erste Krisensignale. Immer mehr gescheiterte Beratungsprojekte geraten an die Öffentlichkeit. Zugleich häuft und verschärft sich die Kritik der Klienten. An diese Kritik knüpfen Klienten Forderungen nach mehr Professionalisierung auf der Beraterseite.

Michael Mohe zeigt, dass diese Argumentation zu kurz greift. Vor dem Hintergrund einer umfassenden Bestandsaufnahme zur Unternehmensberatung arbeitet er heraus, dass Klienten selbst die Erfolgswahrscheinlichkeit von Beratung maßgeblich beeinflussen. Konsequenterweise stellt sich damit auch für Klienten die Frage nach einem professionellen Umgang mit Beratung.

Hieran anknüpfend entwickelt Michael Mohe ein umfassendes Set an Optionen zur Klientenprofessionalisierung. In theoretischer Hinsicht wird mit dem Thema der Klientenprofessionalisierung wissenschaftliches Neuland erschlossen. Der Praxis werden damit sowohl Handlungs- als auch Denkoptionen für einen professionellen Umgang mit Beratung zur Verfügung gestellt. Insofern wendet sich dieses Buch gleichermaßen an Akteure der Beratungsforschung und der Beratungspraxis.

"Michael Mohe ist es gelungen, mit der Betrachtung der Klientenperspektive den bislang blinden Fleck der Beratungsforschung aufzuhellen. Insbesondere in der Unterscheidung zwischen expertenorientierter und reflexiver Klientenprofessionalisierung beschreitet er außerordentlich gründlich und ausführlich Neuland. Die Arbeit ist nicht nur ausgezeichnet, sondern wird vermutlich für die nächste Zeit als Standardwerk für ihr thematisches Feld gelten können und müssen."
Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitik an der Universität Oldenburg.

"Michael Mohe liefert Klienten einen fundierten Orientierungsrahmen für einen professionellen Umgang mit Beratung. Angesichts des noch geringen Kenntnisstandes zur Klientenprofessionalisierung ist dieses Buch ein wichtiger Ratgeber für die Praxis."
Dr. Joachim Kahmann, Director Organization Management der Infineon Technologies AG, München.

Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Heft 1, 2007, S. 73-75 ()

"In seiner inzwischen als Klassiker der Beratungsforschung gehandelten Dissertation untersucht Michael Mohe, warum und wie die Beratungsbranche als erfolgsverwöhntes Kind der Moderne erstmalig mit Kehrseiten und Rückwirkungen ihrer Praxis konfrontiert wird. Ihre selber unter hohem Kosten- und Innovationsdruck stehenden Kunden stellen zunehmend höhere Ansprüche an die Problemlösungskompetenz und Leistungsqualität von Beratung und entwickeln eine "Klientenprofessionalisierung" im Umgang mit Beratern, die jedoch paradoxerweise nicht nur diesen, sondern auch ihnen selber zukünftig mehr als nur inkrementelle Innovationen abverlangen werden. Der Nachweis, dass dieses für die reflexive Modernisierung so exemplarische Phänomen an Bedeutung gewinnt und jenseits von Berater- und Managenmentmoden die Beratungspraxis wie die neu entstehende Beratungsforschung beeinflussen wird, gelingt Mohe nicht zuletzt deshalb so überzeugend, weil er - was in der Forschungslandschaft eher selten ist - eigene Inhouse-Consulting-Erfarhung, Forschungsempirie, betriebswirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Theoriefundierung miteinander zu kombinieren versteht.

Aufbauen auf einer sorgfältigen Begriffs- und Entwicklungsanalyse der Beratungspraxis und ihrer zeitverzögerten Erforschung vergleicht und systematisiert Mohe zuerst die dominierenden betriebswirtschaftlichen Beratungskonzepte und ihre in der Beratungspraxis bislang minoritär gebliebenen sozialwissenschaftlich-systematischen Pendants, deren wechselseitige Ignoranz in der Beratungsdiskussion allmählich als Problem erkannt wird. ... Anders als in dem seit der Publikation seiner Arbeit einsetzendem Management- und Beraterdiskurs dargestellt und verstanden eröffnet "Klientenprofessionalisierung" keine neuen Effizienzversprechungen oder optimistischen Innovationsperspektiven, sondern ist für Mohe vor allem eine Frage nach dem Modus von Beratung, ihrem Interventions- und Organisationsverständnis auf Kunden- wie auf Beraterseite. Sorgfältig und kenntnisreich werden deshalb Möglichkeiten und Grenzen von "Mainstreaming"-Beratungskonzepten und ihren systematisch-reflexiven Gegenmodellen geprüft, ihre Stärken und Schwächen im jeweiligen Anwendungskontext ausgelotet, um dann - ein besonderer Bonus der Arbeit - Perspektiven ihrer wechselseitigen Ergänzung und arbeitsteiligen Kombination entwickeln zu können."



Profile. Internationale Zeitschrift für Veränderung, Lernen, Dialog, 10/2005, S. 122-123 ()

Überzeugend ist die Arbeit, weil Mohe dank der seltenen Kombination von Insiderwissen zum Inhouse Consulting, eigener Projektempirie und universitärer Theoriekenntnis Strategien, Instrumente und sogar operative Verfahrensvorschläge für Klientenprofessionalisierung evaluiert und selbst entwickelt, dies jedoch explizit nicht reduziert auf die im Beratungsgeschäft gängigen Qualitätsoffensiven und Effizienzversprechungen. Den Umgang mit Unternehmensberatung zu professionalisieren, ist für ihn vor allem auch eine Frage nach dem Modus von Beratung, ihrem Interventions- und Organisationsverständnis auf Kunden- wie auch Beraterseite. Sorgfältig und kenntnisreich werden deshalb Möglichkeiten und Grenzen von "Mainstreaming"-Beratungskonzepten und ihren systemisch-reflexiven Gegenmodellen geprüft, ihre Stärken und Schwächen im jeweiligen Anwendungskontext ausgelotet, um dann - ein besonderer Bonus der Arbeit - Perspektiven ihrer wechselseitigen Ergänzung und arbeitsteiligen Kombination entwicklen zu können. ... Auch dank seiner konzisen Argumentation und didaktisch klug abgestimmten Gliederung hat dieses Buch durchaus Handbuchqualität und Standards gesetzt für zukünftige Beratungsforschung. Es gehört zu den verdienstvollen Büchern, die das Studium ganzer Bücherregale ersparen und dennoch für kundige Leser informativ bleiben."

Personalführung 3/2004, S. 70-71 ()

"... Diesem mechanistischen Beratungskonzept, das seine Verankerung im Scientific Management tayloristischer Prägung nicht verbergen kann, stellt Mohe neuere Konzepte der Beratung gegenüber. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass Organisationen als Organismen verstanden werden, .... Beratung wird eher als Wachstums- und Interpretationsprozess denn als korrigierender Eingriff von außen verstanden. ...

Sein Verdienst ist es, erstmals die Kunden von Beratungsleistungen umfassend gewürdigt und zugleich konkrete Möglichkeiten aufgezeigt zu haben, wie Dialog und Interaktion zwischen beiden Partnern verbessert werden können. Bei allem notwendigen theoretischen Anspruch versäumt es Mohe nicht, die konkrete Praxis der Beratung zu betrachten und die Beratungssituation mit ihren Eigentümlichkeiten auszuleuchten. Der Ansatz, die 'Klientenprofessionalisierung' wissenschaftlich zu definieren, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren, macht dieses Buch zu einem der wichtigsten Titel in der jüngeren Managementliteratur."



OrganisationsEntwicklung 1/2004, S. 86-87 ()

"Die Branche der Berater durchlebt momentan turbulente Zeiten: Immer mehr gescheiterte Beratungsprojekte gelangen an die Öffentlichkeit, die Unzufriedenheit und Kritik der Klienten wächst. Üblicherweise wird deshalb für mehr Professionalisierung auf der Beraterseite plädiert.

Michael Mohe stellt diesen schon zementierten Zusammenhang in seiner Dissertation in Frage. Dazu nimmt er die Klientenseite in den Blick und zeigt, dass der Klient keineswegs die passive Rolle in der Beratung einnimmt, die ihm üblicherweise zugeweisen wird. Sobald man den Klienten jedoch als aktiven Akteur positioniert, stellt sich auch für ihn die Frage eines professionellen Umgangs mit Beratung. ...

Das Buch startet mit einigen Vorschusslorbeeren. Auf dem Klappentext kommen ein Wissenschaftler (Pfriem: 'einStandardwerk' und der Direktor Organization Management von Infineon ('ein wichtiger Ratgeber für die Praxis') zu Wort. Dem können wir uns mit dem Hinweis anschließen, dass sich dieses Buch nicht nur für Klienten lohnt. Auch für Berater dürfte es von großem Interesse sein, da wertvolle Einblicke über momentane Entwicklungen auf der Klientenseite gegeben werden."



Unternehmensberater 2/2004, S. 46 ()

"Der Verfasser zeigt dem Leser Konzepte und Methoden der Klientenprofessionalisierung auf. Das tut er wieder einmal äußerst gründlich. ... Das Buch ergänzt die Fülle consultingorientierter Bücher recht geschickt ..."


Der Autor
Jun.-Prof. Dr. Michael Mohe
Michael Mohe

Juniorprofessor für Business Consulting an der Universität Oldenburg.

[weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "In seiner inzwischen als Klassiker der Beratungsforschung gehandelten Dissertation untersucht Michael Mohe, warum und wie die Beratungsbranche als erfolgsverwöhntes Kind der Moderne erstmalig mit Kehrseiten und Rückwirkungen ihrer Praxis konfrontiert wird." ...
    Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Heft 1, 2007, S. 73-75 mehr...
  • "Es gehört zu den verdienstvollen Büchern, die das Studium ganzer Bücherregale ersparen" ...
    Profile. Internationale Zeitschrift für Veränderung, Lernen, Dialog, 10/2005, S. 122-123 mehr...
  • Der Ansatz, die 'Klientenprofessionalisierung' wissenschaftlich zu definieren, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren, macht dieses Buch zu einem der wichtigsten Titel in der jüngeren Managementliteratur." ...
    Personalführung 3/2004, S. 70-71 mehr...
  • "Das Buch startet mit einigen Vorschusslorbeeren. Dem können wir uns mit dem Hinweis anschliessen, dass sich dieses Buch nicht nur für Klienten lohnt. ..."
    OrganisationsEntwicklung 1/2004, S. 86-87 mehr...
  • "Das Buch ergänzt die Fülle consultingorientierter Bücher recht geschickt ..."
    Unternehmensberater 2/2004, S. 46 mehr...
  • ControllerNews 3/2004, S. 114
  • Trainingaktuell, 1. März 2004, S. 25
  • BDU - eDepesche 16/2003, 14.11.2003
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