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Kommt nach der Krise der
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Kommt nach der Krise der "gute Kapitalismus"?

Bewertung der europäischen Finanzmarktreformen seit 2008

14 Seiten · 2,86 EUR
(06. Juli 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Seit 2008 befindet sich die Euro-Zone in einer wirtschaftlichen Dauerkrise. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags (Anfang 2016) hatten die Länder des Währungsraums insgesamt bei ihrer Wirtschaftsleistung gerade wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Wie viele Länder Lateinamerikas in den 1980ern hat damit Europa nun ein "verlorenes Jahrzehnt" erlebt, an dessen Ende der Lebensstandard vieler Menschen spürbar niedriger ist als zu Beginn des Jahrzehnts.

Für Europa begann die Krise im Sommer 2008 mit dem Überschwappen der Folgen der US-amerikanischen Subprime-Hypothekenkrise auf die europäische Wirtschaft und erreichte einen ersten Höhepunkt nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im September desselben Jahres. Nach einer kurzen Erholung schlug ab 2010 die Euro-Krise zu, die in eine zweite Rezession führte, deren Wendepunkt erst mit einem leichten neuen Zuwachs des BIP im zweiten Quartal 2013 erreicht wurde. Da das Finanz- und Bankensystem für die Genese und den Verlauf der Krise(n) eine zentrale Rolle spielte, gab es von 2008 an Forderungen nach einer kräftigen Re-Regulierung des globalen Finanzsystems sowie der nationalen Finanzsysteme.

Vor dem Hintergrund der empirischen Erfahrungen und der Analyse des "guten Kapitalismus" soll der vorliegende Beitrag die Frage beantworten, was eigentlich bei den Reformen falsch gelaufen ist. Dafür wird zunächst in Abschnitt 2 herausgearbeitet, was genau die Reformblaupausen im "guten Kapitalismus" von anderen Reformkonzepten in der Krisenliteratur unterscheidet. Abschnitt 3 gibt einen kurzen Überblick über die tatsächlich erfolgten Finanzmarktreformen seit 2009 und Abschnitt 4 versucht zu ergründen, warum bislang wenig greifbare Erfolge dieser massiven Reformen zu erkennen sind.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Sebastian Dullien
Sebastian Dullien

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Non-resident Senior Fellow of the American Institute of Contemporary German Studies in Washington, DC.

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