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Saturday, August 24, 2019
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Komplexität und Stabilität von Ökosystemen
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Komplexität und Stabilität von Ökosystemen

Forschungsstand und offene Fragen

27 Seiten · 4,61 EUR
(Juni 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Ökologische Systeme bestehen aus vielen verschiedenen Spezies, die untereinander vielfältige Wechselwirkungen haben, wie z.B. Symbiose, Konkurrenz, Parasitismus und andere trophische Interaktionen. Wegen dieser großen Komplexität ökologischer Systeme untersuchen Forschungsprojekte jeweils nur Teilaspekte. Man wählt zum Beispiel einige wenige (typischer Weise zwei oder drei) Spezies aus und studiert ihre Wechselwirkungen im Detail, oder man wählt eine Art von Wechselwirkung aus (typischer Weise die Nahrungsbeziehungen) und untersucht ihre Rolle im gesamten System. Die Wechselwirkung über Nahrungsbeziehungen bedeutet, dass sich ein Nutzer (Prädator) durch Fraß einer Ressource (Beute) ernährt. Durch Nahrungsbeziehungen werden Räuberpopulationen erhalten und Beutepopulationen dezimiert. Nahrungsbeziehungen sind damit grundlegende Steuermechanismen ökologischer Systeme, und ihnen ist der vorliegende Artikel gewidmet.

Im Folgenden wird zunächst erklärt, wie Nahrungsnetze beschrieben und dargestellt werden, um dann im Hauptteil des Artikels den Zusammenhang zwischen Komplexität und Stabilität (oder Nachhaltigkeit) von Nahrungsnetzen zu diskutieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Dynamiken der Nachhaltigkeit
Dirk Ipsen, Jan C. Schmidt (Hg.):
Dynamiken der Nachhaltigkeit
the authors
Prof. Dr. Barbara Drossel

Institut für Festkörperphysik an der Technischen Universität Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Statistische Physik von ungeordneten Systemen und von Nichtgleichgewichtssystemen, Netzwerke und biologische Evolution.

Prof. Dr. Stefan Scheu

Institut für Zoologie an der TU Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Tierökologie. Besonderes Interesse an Zersetzer-Nahrungsnetzen im Boden. Zahleiche Veröffentlichungen hierzu.