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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Kooperativität versus Rationalität
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Kooperativität versus Rationalität

42 Seiten · 8,62 EUR
(Februar 2012)

 
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Aus der Einleitung:

Im Folgenden wird soziale Kooperation im Zusammenhang mit dem in den Gesellschaftswissenschaften allgegenwärtigen Thema der Rationalität erörtert. Es hat sich als äußerst produktive Irritation erwiesen, dass es bislang merkwürdig schwergefallen ist, die intuitive Nähe von Kooperation bzw. Kooperativität, d.h. kooperativer Haltung, und Rationalität wissenschaftlich zu erfassen. Solange bestimmte Kooperationstypen nicht als rational ausgewiesen werden können, bleibt die Behandlung beider Konzepte lebendig. Man diskutiert, inwiefern eine unkooperative Rationalität wirklich in einem umfassenden Sinne rational sein kann.

Daher werden vor allem jene Arten von allgemein vorteilhafter Kooperation auf ihre allgemeinen Merkmale hin überprüft, die bislang nicht als rational ausgewiesen werden können. Auf diese Fälle werden auch wir uns beschränken. Das bestimmende Merkmal einer jeden solchen Kooperation, der das gängige Rationalitätskonzept im Wege steht, ist dass mindestens einer der daran beteiligten Agenten einem Anreiz ausgesetzt ist, auf eine kooperative Handlung der anderen Agenten mit einer unkooperativen Handlung zum eigenen Vorteil und zum Nachteil dieser Anderen zu reagieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Akteure, Verträge, Netzwerke
Birger P. Priddat (Hg.):
Akteure, Verträge, Netzwerke
Der Autor
Dr. Alihan Kabalak
Alihan Kabalak

geb. 1975, Post-Doc am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, Leipzig. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Hannover, es folgten Assistententätigkeiten an der Zeppelin Universität / Friedrichshafen und an der Universität Witten/Herdecke. Seine Forschungsschwerpunkte sind Institutionenökonomie, Handlungs- und Entscheidungstheorie, Neue Politische Ökonomie und Evolutorische Ökonomie.

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